Anonymous - We are Legion (Wallpaper eines Unterstützers)
Weil Gewerkschaften und linke Parteien Proteste gegen die Sparpolitik und die deutsche Kanzlerin angekündigt haben, findet Merkels Besuch unter enormen Sicherheitsvorkehrungen statt. Rund 6.000 Beamte sollen in Athen im Einsatz sein, die Stadt gleicht Berichten zufolge einer Hochsicherheitszone.
Dies zog den Protest des Internet-Kollektivs Anonymous auf sich. Die Hacktivisten verglichen in Stellungnahmen die massive Polizeipräsenz in Athen mit den Praktiken der früheren griechischen Militärdiktatur - und setzten dagegen auf ihre Weise ein Zeichen. Am gestrigen Montag legten sie mehrere Regierungs-Websites durch DDoS-Angriffe - also das massenhafte, automatisierte Verschicken von Anfragen an den Server - lahm. Betroffen waren unter anderem die Homepages der Polizei und des Justizministeriums. Diese sowie einige andere Seiten waren zeitweise nicht erreichbar, sollen aber mittlerweile wieder funktionieren.
Die griechische Polizei ermittelt derzeit nach eigenen Angaben wegen der Angriffe. Dies hat durchaus Erfolgsaussichten: In der Vergangenheit kam es in mehreren Ländern zu Festnahmen von Anonymous-Aktivisten, die sich mit Hilfe von automatisierten Tools an DDoS-Angriffen beteiligt hatten und sich der Tatsache nicht bewusst waren, dass diese Werkzeuge, etwa das beliebte "Low Orbit Ion Cannon" (LOIC) in der Standard-Konfiguration die Identität der Angreifer offen legen. Obwohl DDoS-Angriffe von Hacktivisten und einigen Netzaktivisten als legitime Protestform, vergleichbar mit einer Sitzblockade, angesehen werden, sind sie in der EU sowie zahlreichen weiteren Ländern strafbar und werden als Computersabotage oder ähnliches IT-Delikt bewertet.
Bild-Quellen: kipkent.deviantart.net
Text-Quellen: apa/Reuters/futurezone
Annika Kremer (g+) am Dienstag, 09.10.2012 15:26 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.