Das Buch, so Assange in einer Stellungnahme, werde sich mit dem Internet, Freiheit sowie "Widerstand" befassen. Es wird beim US-Verlag OR Books in einer Taschenbuch-Ausgabe sowie in elektronischer Form erscheinen. Co-Autoren sind der US-amerikanische Tor-Entwickler und WikiLeaks-Aktivist Jacob Appelbaum, der französische Netzpolitik-Aktivist Jeremie Zimmermann sowie Andy Müller-Maguhn vom Chaos Computer Club. Assange bezeichnet diese drei Aktivisten als "innovative Denker und Aktivisten von der Front des Kampfes um den Cyberspace".
Wie Jeremie Zimmermann, Gründer der französischen Netz-Bürgerrechts-Gruppe "La Quadrature du Net", gegenüber der englischen Zeitung "The Guardian" erklärte, basiert der Inhalt des Buches vor allem auf einer Folge von Assanges TV-Sendung "The World Tomorrow" vom vergangenen Juni, in der Assange die anderen drei Aktivisten interviewte und mit diesen diskutierte. Es gebe aber "eine große Menge zusätzlicher Inhalte", versicherte Zimmermann. Er berichtete, in der Show sei es um "ein weites Feld von Themen von Überwachung zu Datenschutz, vom Einfluss von Unternehmen auf die Politik bis zu Bürgerbeteiligung und Aktionen, Transparenz und Verantwortlichkeit, von Liberalismus bis zum Anarchismus, von der Durchsetzung von Urheberrechten bis zur Kultur, von tötenden fliegenden Robotern (Drohnen) bis zur Repräsentation von kriminellen Szenen, die Kindesmissbrauch darstellen" gegangen.
Die Idee für das Buch ging offenbar von Assange selbst aus. Ein Sprecher von OR Books jedenfalls berichtete, der Australier sei mit dem Vorschlag auf den Verlag zugekommen. Anschließend habe man in gemeinsamen Diskussionen das Konzept überarbeitet. Über die Hälfte des Buches seien neue Inhalte, die über die TV-Sendung hinausgehen, erklärte er. Er berichtete, Assange habe einen Vorschuss für das Buch enthalten, wollte zu dessen Höhe aber nicht Stellung nehmen.
Von Plänen, das Buch zu übersetzen und auch in Deutschland herauszubringen, ist derzeit nichts bekannt. Wer des Englischen ausreichend mächtig ist, sollte jedoch gerade angesichts der geplanten E-Book-Version keine Probleme haben, das Buch direkt in den USA zu kaufen.
Text-Quellen: The Guardian
Annika Kremer (g+) am Dienstag, 09.10.2012 11:54 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.