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Cybercrime: Investition in Sicherheitssysteme lohnt sich

Kosten durch Cybercrime nehmen zu

Kosten durch Cybercrime nehmen zu

Einer Studie zufolge explodieren die durch Cybercrime verursachten Kosten für Unternehmen. Die Lösung liegt laut einer von HP gesponserten Studie in der Einrichtung von Sicherheitssystemen, welche zwar einiges an Investition erfordern, dann jedoch helfen, Kosten einzusparen, indem sie Cyberatttacken abwenden oder ihnen vorbeugen.

Das Ponemon Institute führte eine Studie zu den durch Cybercrime verursachten Kosten durch, die von Hewlett Packard (HP) gesponsert wurde. Gestern wurden die Resultate veröffentlicht, wobei die Untersuchung Unternehmen verschiedener Länder betraf und die USA bereits zum dritten Mal, deutsche Konzerne hingegen erstmals eingebunden waren. Auch Australien, Japan und Großbritannien wurden in die Studie mit einbezogen.

Was die USA betrifft, gibt es Vergleichswerte aus den letzten beiden Jahren. Demnach hat sich die Anzahl der Internetangriffe in den drei Jahren mehr als verdoppelt, während sich die finanziellen Schäden um fast 40 Prozent gesteigert haben. Für Deutschland gibt es diese Vergleichswerte noch nicht, doch die sachlichen Ergebnisse der Studie sind auf deutsche Unternehmen ebenso anwendbar wie auf jene anderer Länder. Michael Callahan (Vizepräsident HP) betonte, dass Unternehmen immer mehr Zeit, Geld und Energie aufwenden würden, um auf Cyberangriffe zu reagieren, dass diese jedoch bald untragbar sein würden, wenn man nichts an der Strategie ändere. Es sei höchste Zeit für den Einsatz fortgeschrittener Sicherheitslösungen, welche helfen würden, Kosten, Häufigkeit und Auswirkungen der Internetkriminalität einzudämmen.

Die teuersten Internetangriffe seien jene, die von Schadsoftware verursacht würden, von Serviceverweigerung (DDoS), gestohlenen Geräten oder illoyalen Insidern ausgehende. Zusammen machen diese Faktoren mehr als 78 Prozent der jährlichen Unternehmenskosten im Zusammenhang mit Cybercrime aus. Die aufgeschlüsselten Befunde besagen Folgendes: Informationsdiebstahl und die Störung des Unternehmens beziehungsweise Produktionsverlust stellen die höchsten Schadensfaktoren dar. Der Einsatz von Sicherheitslösungen kann die Auswirkungen von Cyberangriffen abmildern; die Verwendung von SIEM-Konzepten (Security Information and Event Management) verhalf US-Konzernen zu einer Kosteneinsparung von 1,6 Millionen Dollar pro Jahr. Das ist ein deutlich geringerer Aufwand für Aufdeckung, Wiederherstellung und Eindämmung. Cyberangriffe sind sehr teuer, werden sie nicht rasch abgewendet. Wie Dr. Larry Ponemon, Vorsitzender und Gründer des Ponemon-Institutes, erklärt, dient die Studie der Beobachtung von Kosten, die von Internetkriminalität verursacht werden, und hat das Ziel, bei den Unternehmen das Verständnis dafür zu fördern, dass sich die Investition in Sicherheitssysteme lohnt, um die Folgen einer Attacke zu mildern oder ihr überhaupt vorzubeugen.

Bild-Quellen: kipkent@deviantart.com

Text-Quellen: Hewlett Packard

Joan Z. am Dienstag, 09.10.2012 11:02 Uhr

Tags: cybercrime internetkriminalität hewlett packard

vgwort
 
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1 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Nwabudike am 09.10.2012 13:09:13

    Oh ich seh schon. Wir werden alle sterbön, wenn wir nicht HP's Sicherheitslösung einsetzen!!111elf ...

  • joanZ am 09.10.2012 11:02:32

    Einer Studie zufolge explodieren die durch Cybercrime verursachten Kosten für Unternehmen. Die Lösung liegt laut einer von HP gesponserten Studie in der Einrichtung von Sicherheitssystemen, welche zwar einiges an Investition erfordern, dann jedoch helfen, Kosten einzusparen, indem sie Cyberatttacken ...

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