Mor Ahuvia vom RSA Fraud Action Team beschreibt im offiziellen RSA-Blog den Angriff als "einen der interessantesten Fälle von organisierter Cyber-Kriminalität in diesem Jahr".
Für den Angriff soll der bislang eher weniger bekannte Trojaner "Gozi Prinimalka" verwendet werden (der Name leitet sich vom russischen Wort für "empfangen" ab). Wie RSA mit Bezug auf die beobachteten Underground-Seiten berichtet, soll der Trojaner eingesetzt werden, um durch Man-in-the-Middle-Angriffe in Verbindung mit Session-Hijacking betrügerische Überweisungen durchzuführen.
Die Motive dafür, dass die Cyber-Kriminellen sich ausgerechnet US-Banken als Opfer aussuchen, sind nicht ganz klar. Zwar würden die Kriminellen damit angeben, aus anti-amerikanischen Motiven zu handeln, so RSA. Die Sicherheitsexperten vermuten jedoch, dass in Wirklichkeit eher Bequemlichkeit und frühere Erfahrungen eine Rolle bei der Auswahl des Zieles spielen. In den USA, so RSA weiter, seien Zwei-Wege-Authentifizierungs-Verfahren zudem noch sehr wenig verbreitet, was Angriffe erleichtere. Im Großteil Europa beispielsweise sei der Sicherheitsstandard in diesem Punkt weitaus besser.
Als ungewöhnlich bezeichneten die Sicherheitsanalysten die Form der Rekrutierung: in einschlägigen Foren werden für die Angriffe vergleichsweise offen Komplizen rekrutiert. Botnetz-Betreiber sollen von der Gang einzeln ausgesucht und für die Angriffe geschult werden. Die Angriffe scheinen dabei als eine Art Franchise geplant zu sein: die Rekruten tragen die nötigen Investitionen selbst und können Investoren an Bord holen, die sie mit einem Anteil an der Beute belohnen.
Sollten die Pläne der Gang erfolgreich umgesetzt werden, könnte es sich um den bislang größten koordinierten Cyberangriff auf amerikanische Finanzinstitute handeln, so die Sicherheitsexperten.
Annika Kremer (g+) am Sonntag, 07.10.2012 12:02 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.