Julian Assange
Im Rahmen der Verhandlungen des vergangenen Donnerstag (gulli:News berichtete) diskutierten Ecuadors Außenminister Ricardo Patinño und sein britischer Gegenpart William Hague unter anderem auch über Notfallpläne für den Fall, dass Assange ernsthaft erkrankt. Hague wollte keine Zusicherungen machen, sondern erklärte lediglich, er werde sich mit Regierungsbeamten und Juristen beraten und anschließend wieder bei Patiño melden. Ein namentlich nicht genannter britischer Regierungsangehöriger kommentierte die Situation allerdings mit der Aussage, vielleicht hätte Ecuador sich dies früher überlegen sollen, bevor es Assange Asyl zusicherte. Er fügte hinzu, dass Großbritannien nach wie vor verpflichtet sei, Assange festzunehmen, sobald er die Botschaft verlässt.
Patiño erklärte gegenüber der britischen Zeitung "The Guardian": "Eine Sache, die wir vorgeschlagen haben, ist, einen Krankenwagen draußen geparkt zu haben. Was wir gesagt haben, sollte ein solcher Fall eintreten, sollten wir bereit sein, einen Operationssaal im Gebäude zu installieren, außer Herr Hague antwortet, wie er es versprochen hat, in den nächsten Tagen zu tun, dass er [Assange] in ein Krankenhaus gehen kann."
Der Minister sagte, Australien habe angeboten, zu helfen, Assanges Gesundheitsvorsorge zu organisieren, falls der gebürtige Australier länger in der Botschaft bleiben müsse.
Assange machte während der Ansprache vor der UN am Donnerstag keinen gesunden EIndruck - er war blass, heiser und schniefte häufig. Diese Symptome können allerdings schon mit etwas vergleichsweise harmlosem wie einer Erkältung erklärt werden - Patiño jedenfalls sagte, er wisse von keinen Erkrankungen Assanges. Er gab aber auch zu bedenken: "Wir wissen, dass jeder, der unter diesen Bedingungen von Gefangenschaft lebt, schnell gesundheitliche Probleme entwickeln kann, nicht nur körperlich sondern auch psychisch. Stellt euch vor, ihr müsst drei Monate lang in einem Raum bleiben. Stellt euch vor, euch stehen fünf Jahre unter diesen Bedingungen bevor."
Text-Quellen: The Guardian
Annika Kremer (g+) am Samstag, 29.09.2012 11:55 Uhr
stimmt, und warum veranstallten die denn noch immer so einen cirkus? ^^ ich versteh diese politiker einfach nicht :unknown: ...
Also ich finde es sehr interessant und unterhaltsam. Ist doch lustig wie Assange und Ecuador allen auf der Nase herumtanzen. :T ...
Danke Annika! Dank der Nachricht kann ich beruhigt schlafen gehen. ...
/sign ...
Hauptsache News damit wir ihn nicht vergessen... ...
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Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.