Julian Assange
Manning, so Assange, habe bereits in Jugendjahren an die Wahrheit geglaubt und "hasste, wie wir alle, Heuchelei". Während seiner Dienstzeit im Irak habe Manning ein US-Militär erlebt, das "oft nicht den Gesetzen folgte und in Wahrheit Morde beging und politische Korruption unterstützte." Anschließend habe Manning, so werde es ihm jedenfalls vorgeworfen, eine große Anzahl von Geheimdokumenten an WikiLeaks weitergegeben. Deswegen, so Assange, sei Manning inhaftiert, "erniedrigt, misshandelt und psychisch gefoltert worden" und eines Verbrechens angeklagt worden, für das ihm die Todesstrafe drohe. Assange wirft der US-Regierung vor, mit diesen Maßnahmen wolle sie Manning "brechen, um ihn zu zwingen, gegen WikiLeaks auszusagen".
Die US-Regierung, so der Vorwurf Assanges, wolle "ein Regime der Heimlichtuerei aufbauen", in dem Whistleblower hart bestraft werden könnten. Man solle den Umfang der gegen WikiLeaks laufenden Ermittlungen nicht unterschätzen, betonte der Aktivist. Zahlreiche Regierungsbehörden seien an diesen Untersuchungen beteiligt.
Assange erklärte anschließend, US-Präsident Barack Obama habe, entgegen seiner eigenen Behauptungen, wenig getan, um Veränderungen in den arabischen Ländern zu unterstützen. Vielmehr seien es die von WikiLeaks veröffentlichten Dokumente gewesen, die den Ausschlag für den arabischen Frühling gegeben hätten. Obama schmücke sich lediglich mit fremden Federn und gebe die aktivistischen Erfolge der Menschen als seine eigenen aus, um sich als Anführer zu präsentieren. Obama, so Assange, habe gesehen, dass Fortschritt unvermeidlich sei; er habe erkannt, in welche Richtung der Wind wehe, und behaupte nun, ihn selbst dazu gebracht zu haben.
"Wir müssen uns hier im Klaren sein: die USA sind nicht der Feind," betonte Assange dennoch. Auch dort gebe es gute und engagierte Menschen, die sich für positive Veränderungen einsetzen. Obama habe einige Aussagen getätigt, denen sich auch WikiLeaks anschließen könne. Dies helfe aber nichts, wenn er den "schönen Worten" keine Taten folgen lasse.
"Es ist Zeit für die USA, seine Verfolgung von WikiLeaks einzustellen, seine Verfolgung unserer Leute einzustellen und seine Verfolgung unserer angeblichen Quellen einzustellen. Es ist Zeit für Präsident Obama, das Richtige zu tun und sich denen anzuschließen, die für Veränderung kämpfen, nicht mit schönen Worten sondern mit schönen Taten".
Text-Quellen: WikiLeaks
Annika Kremer (g+) am Donnerstag, 27.09.2012 12:15 Uhr
Dankeschön. ...
1. 'Enemy of the State'? Natürlich wird Assange nicht direkt so genannt. Das bezieht sich anscheinend auf Wikileaks-Unterstützer. Es zeigt aber, dass nicht nur Assange paranoid ist, die USA anscheinend auch. Leider sind die Dokumente, die unter FOIA freigegeben wurden, für Nicht-Amerikaner nicht ei ...
Danke für die news. Mal ein update+Reaktion der Amis nach der Veröffentlichung des Videos: US declares Assange an enemy of the state https://www.youtube.com/watch?v=dhWp0NteX2U&feature=g-u-u Krasser Scheiss (spontane Reaktion, meine Wortwahl wäre natürlich anders gewählt) //ed ...
WikiLeaks-Mitbegründer Julian Assange wandte sich in den frühen Morgenstunden des heutigen Donnerstag per Video-Botschaft an die UN. In der Ansprache nahm er vor allem Bezug auf das Schicksal des US-Militäranalysten Bradley Manning, der zahlreiche Geheimdokumente an WikiLeaks weitergebeben haben sol ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
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Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.