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Kurz notiert:

Iran: Cyber-Angriffe größere Bedrohung als tatsächlicher Krieg

Irans Flagge

Irans Flagge

Einem Kommandeur der iranischen Revolutionsbrigaden zufolge ist der Iran gegen einen Angriff auf die Netzwerkinfrastruktur gewappnet. Dieser könnte mehr Schaden als ein tatsächlicher, physischer Krieg auslösen, so der Kommandeur. Iran hat offensichtlich aus dem Umgang mit der Malware Stuxnet gelernt.

Gegenüber der iranischen Nachrichtenagentur ISNA äußerte sich der Kommandeur der Islamischen Revolutionsgarden, Abdollah Araqi, besorgt über die Gefahr eines möglichen Angriffs auf die Netzwerkinfrastruktur des Landes. "Wir haben uns mit neuen Mitteln ausgestattet, da ein Cyberwar eine größere Gefahr ist als ein physischer Krieg." Deswegen und wegen der Erfahrung mit dem Schadprogramm Stuxnet, das im Jahr 2010 die Atomanlagen befiel, habe man die Sicherheitsmaßnahmen erhöht.

Im gesamten Nahen Osten herrscht zur Zeit wegen des Atomstreits mit dem Iran eine sehr angespannte Lage. So hat Israel beispielsweise angedroht, iranische Atomanlagen zu bombardieren, sollten diplomatische Bemühungen scheitern.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, zweifeln viele Analysten an der Durchsetzbarkeit von Bombardierungen. So bestehe die Gefahr, dass nicht alle Atomanlagen komplett zerstört werden könnten. Stattdessen könnten Cyberangriffe effektiver sein.

Text-Quellen: reuters.com

Robert Clausen (g+) am Dienstag, 25.09.2012 21:12 Uhr

Tags: malware iran stuxnet

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