Ubuntu
Ubuntu 12.10 ist in der aktuellen Fassung mit dem Unity-Desktop 6.6 ausgestattet. Dieses Tool beherbergt auch die zentrale Suchfunktion des Systems, vergleichbar mit der neuen Live-Search im Windows 8–Menü. Allerdings werden bei der Suche, nach beispielsweise einem Programm auch passende Werbeanzeigen für das Versandhaus Amazon eingeblendet. Wer also seine Festplatte nach einer bestimmten MP3-Datei durchsucht, bekommt parallel die Option, ein Album des Interpreten käuflich zu erwerben.
Etliche Ubuntu-User sind mit dieser neuen Funktion allerdings nicht einverstanden. Neben Unterstellungen, das Opensource-Projekt müsse deshalb als Adware gelten, wurde die Amazon-Werbung mittlerweile sogar als Bug gemeldet. Insbesondere die Tatsache, dass der Hersteller für jedes über die Ubuntu-Suche gekaufte Produkt eine Provision erhält, rückt das Update in ein fragwürdiges Licht.
Der Canonical-Gründer Mark Shuttleworth kann die Verwunderung der Community in einer Stellungnahme derweil nicht nachvollziehen. Seiner Auffassung nach sei die Integrierung der Amazon-Hinweise lediglich im Rahmen einer Erweiterung der gesamten Ubuntu Super-Suche erfolgt. In nächster Zeit seien weitere Ergänzungen geplant, die auch Webdienste umfassen sollen, von denen Canonical keinen Cent erhalte. Auch datenschutzrechtliche Bedenken wären nicht gerechtfertigt, da Amazon keinerlei User-Informationen erhalte. In einer kommenden Version würden die gesendeten Daten sogar nochmals zusätzlich verschlüsselt werden, so Shuttleworth. Unter dem Strich sei das umstrittene Update somit vollkommen im Sinne einer Suchfunktion mit der man auf lange Sicht, neben der lokalen Umgebung auch das komplette Internet durchsuchen könne.
Ubuntu-Nutzer, die trotz dieser Rechtfertigung nichts von der Amazon-Werbung halten, sei folgender Befehl ans Herz gelegt:
sudo apt-get remove unity-lens-shopping
Bild-Quellen: omgubuntu
Text-Quellen: ubuntu markshuttleworth
Julian Wolf (g+) am Dienstag, 25.09.2012 20:02 Uhr
Ja, ich habs gemerkt... Erbärmlich wie du meine Aussagen auch noch bewusst falsch zitierst um deine Komplexe auszuleben. ...
Ich hab wirklich nicht die geringste Ahnung ... Ja, ich habs gemerkt... ...
WIE BITTE? Also DAS ist jetzt mal Anfängergequatsche. Ubuntu ist das aktuellere Betriebssystem, weil es unter Anderem etwas zulässt, wozu sich das Debian-Projekt jetzt nur mühsam durchgerungen hat (in Wheezy): Proprietäre Software unterstützen. ?Leuchtet mir n ...
Unter der von mobi12de geposteten Seite wird erklärt, dass die Verbindung unverschlüsselt ist und offen bleibt.... Man kann also abgreifen, nach welchen Dateien/Programmen/Kontakten der User sucht! ...
sudo apt-get remove unity-lens-shopping Herrlich :) Shuttleworth kann es immer nicht verstehen, warum die Leute die schleichende Kommerzialisierung von Ubuntu doof finden. Ganz ehrlich? Nur so wäre ein Durchbruch des Linux-Desktops theoretisch möglich. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.