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Bereits im Juni kündigte Apple an, man tausche Google Maps künftig gegen eine hauseigene Software aus. Wer das neue iPhone 5 kauft oder auf seinem Gerät iOS 6 installiert, dessen Karten-App wird automatisch ausgetauscht. Das Kartenmaterial der neuen App stammt nun von TomTom. Der Hersteller für Navigationsgeräte lehnt jegliche Verantwortung für die Ungenauigkeiten ab, weil sie nicht für die Verarbeitung der Karten zuständig seien. Man sei sich aber der Qualität des eigenen Materials sicher. Die Karten seien Bestandteil von 65 Millionen tragbaren Navigationsgeräten. Gegenüber der BBC hat Apple bislang noch keinen Kommentar abgegeben.
Die Leser von BBC News teilten ihnen mit, mehrere Stade wären auf der Landkarte von Großbritannien komplett verschwunden. Andere Orte hingegen befinden sich jetzt an einer falschen Stelle. Auf manchen Satellitenaufnahmen von Schottland wird sogar die Sicht von Wolken behindert. Doch es gibt noch mehr Probleme. Die Suche innerhalb der App soll beispielsweise nicht zur Webseite von Manchester United führen, sondern zu einer Fußballcommunity für Kinder im Alter von fünf Jahren und mehr. Teilweise sollen Einrichtungen wie Schulen ganz auf den Karten fehlen. Das Gebäude eines Möbelmuseums wurde sogar mitten in einen Flusslauf verlegt.
Blogger kritisieren die Suchfunktion innerhalb der App und bezeichnen die neue Software als "einen Schritt zurück in die Vergangenheit". Ein Autor aus Denver ist nach eigenen Angaben nicht mehr dazu in der Lage, seine eigene Reparaturwerkstatt ausfindig zu machen. Die Ergebnisse seiner Suchanfragen unter iOS 6 würden ihm "das Herz brechen", wie er schreibt. Auch die Suche mit Siri habe ihm nicht viel geholfen. Das Unternehmen aus Cupertino würde ihn bei kaputten Geräten in erster Linie an den eigenen Apple-Shop statt zu lokalen Anbietern verweisen. Wenn alle Datenbanken für Suchanfragen so aussehen würden, hätten es die kleineren Anbieter echt schwer zu überleben.
Bleibt zu hoffen, dass Apple schon bald alle Fehler mit Hilfe eines Updates seiner Firmware beheben wird.
Bild-Quellen: reddevilsx.deviantart.com
Text-Quellen: bbc news
Lars Sobiraj (g+) am Donnerstag, 20.09.2012 16:13 Uhr
TomTom buuh, Sygic Okay, Navigon ok, Garmin super. Navigon gehört doch jetzt zu Garmin, zumindestens bei dem Routenplaner für Windows kann ich bei Garmin absolut nicht meckern. Zumindestens in der Androidapp gibt es Sprachausgabe beim navigieren, auxh wenn d ...
Es gibt auf "smartphones" keine Sprachausgabe bei der Navigation? :unknown: :m) Komm her E71, kriegstn Küsschen. Du bist das beste. ...
Ka. Ist das geplant? Hatte mich da noch nicht eingelesen. Wäre aber günstig. Ja. Die Verknüpfung zu den Maps im Browser ist zwar erstmal zum Übergang OK. Aber nicht die beste Lösung. Genau wie Youtube. Die 3 D Landschaften sehen teilweise ja schon aus wie nach nem Großbrand. Geschmolzen ;) ...
Noch ist die Google App leider nicht im Store. Wird aber dann wohl von allen Usern nachgeladen :D Die Karten App im Moment von Apple ist nicht gerade prickelnd. Schade. Wenn Google in ihrer Ios App dann noch ne Sprachausgabe einbaut wärs perfekt ;) ...
Noch ist die Google App leider nicht im Store. Wird aber dann wohl von allen Usern nachgeladen :D Die Karten App im Moment von Apple ist nicht gerade prickelnd. Schade. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.