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Safari: Neue Lücke macht diverse Apple-Produkte angreifbar

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Zwei niederländische Sicherheitsforscher fanden eine bisher unbekannt Lücke in Safaris Browser-Engine WebKit. Die Schwachstelle kann auch unter iOS 6 ausgenutzt werden. Damit kann man das Adressbuch, Fotos, Videos und den Browserverlauf des betroffenen Gerätes auslesen. Neben dem iPad funktioniert der Exploit auch bei einem iPod Touch, iPhone 4 und iPhone 4S.

Seine Firmware auf einem aktuellen Stand zu halten, nützt nicht immer etwas gegen Cyberkriminelle. Joost Pol und Daan Keuper führten auf der Amsterdamer Konferenz Mobile Pwn2Own 2012 eine bisher unbekannte Sicherheitslücke vor. Der Betroffene muss zur Ausnutzung der Lücke auf eine zuvor präparierte Webseite gelockt werden. Danach können die Daten vom Adressbuch, alle Fotos, Videos und der Browserverlauf ausgelesen werden. Pol und Keuper arbeiten hauptberuflich bei einem IT-Sicherheitsunternehmen in Den Haag. Nach der Lücke habe man lediglich in der Freizeit gesucht. Die Entwicklung dauerte nur etwa drei Wochen. Sie haben diese Lücke ausgewählt, weil ein Update auf iOS 6 nichts an der Sicherheitsproblematik ändern würde. Ihnen ging es auch darum zu prüfen, wie lange es dauert, einen solchen Bug ausfindig zu machen. Mit der Veröffentlichung gewannen sie das ausgesetzte Preisgeld in Höhe von 30.000 US-Dollar.

Die Kurznachrichten und E-Mails des betroffenen Gerätes habe man aber nicht auslesen können. Die Daten seien auf diese Weise nicht verfügbar und liegen zudem verschlüsselt vor. Grundsätzlich sind die beiden Sicherheitsexperten in Bezug auf Apple vollen Lobes. Das iPhone sei bezogen auf die Sicherheit das fortschrittlichste Gerät und am schwersten zu knacken. Andere Geräte würden über weniger ausgeklügelte Sicherheitsmechanismen verfügen. Dennoch warnen sie. Niemand sollte wirklich wichtige E-Mails oder sonstige Daten mit einem iPhone verschicken oder empfangen. Es gäbe viele unvorsichtige Personen, die brisante Fotos auf ihren Geräten speichern, die es wegen der Gefahr der Verbreitung besser nicht geben sollte. Die beiden Forscher halten es für möglich, eine populäre Webseite mit einer speziellen Schadsoftware auszustatten, um so möglichst viele iDevices zu infizieren. Wahrscheinlich ist es dazu aber noch nicht gekommen. Apple wird die Lücke wahrscheinlich zeitnah beim nächsten Update beheben.

Bild-Quellen: be-at.deviantart.com

Text-Quellen: it espresso

Lars Sobiraj (g+) am Donnerstag, 20.09.2012 12:58 Uhr

Tags: iphone ipod apple safari mobile pwn2own

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11 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Lovntola am 21.09.2012 09:09:42

    wusst ich auch noch net, aber wenn er meint.. hey brother! in solchen systemen gibts halt immer wieder probleme. aber wenigstens kann man sich sicher sein das es eh bald gefixt wird. Mein Bruder :) Dass wir uns nach 34 Jahren doch noch kennenlernen :D ...

  • ponal am 21.09.2012 03:49:43

    wusst ich auch noch net, aber wenn er meint.. hey brother! in solchen systemen gibts halt immer wieder probleme. aber wenigstens kann man sich sicher sein das es eh bald gefixt wird. ...

  • Lovntola am 21.09.2012 01:54:29

    Sprach der hauptberufliche Dauer-Apple-Lobhudler...:rolleyes: Fehlt eigentlich nur noch dein eineiiger Zwilling ponal, der ins gleiche Horn stößt. Aber der lässt bestimmt nicht lange auf sich warten...:D Ich habe einen eineiigen Zwilling? :eek: Da hat mir me ...

  • emmzett66 am 21.09.2012 01:27:55

    Lob für apple? :D Das wird die ganzen Berufs-apple-hater aber ganz schön aufregen :o Sprach der hauptberufliche Dauer-Apple-Lobhudler...:rolleyes: Fehlt eigentlich nur noch dein eineiiger Zwilling ponal, der ins gleiche Horn stößt. Aber der lässt bestimmt nich ...

  • bigtuerke1 am 20.09.2012 21:02:44

    Und was haben die experten über die Titanic gesagt? :D Den hab ich verstanden :D Blackberry hat das Problem umgangen indem man eine ältere und nicht für den Fehler anfällige Version von Webkit verwendet. Sicher ist sicher und das n ...

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