Freedom not Fear 2012 (Banner)
Die Aktivistinnen und Aktivisten kamen, um "sich für einen stärkeren Datenschutz in Europa zu engagieren, gegen Überwachungsmaßnahmen zu demonstrieren und sich über Datenschutz und digitale Bürgerrechte auszutauschen", wie die Veranstalter berichten. Selbst außerhalb der EU wurde demonstriert: Parallel zur Brüsseler Veranstaltung gab es Events in den USA, Argentinien, Luxemburg und Australien.
"Wir haben mit diesem Wochenende die verschiedensten Datenschutz- und Menschenrechtsorganisationen aus Europa zusammenbringen können. Dies ist ein wichtiger Schritt für die europäischen Bürgerrechtsbewegung im Zeitalter des Internets und darüber freuen wir uns," erklärte der deutsche Datenschutz-Aktivist Michael Ebeling.
Im Laufe des viertägigen Events fanden Diskussionen, ein Gespräch mit dem Europäischen Datenschutzbeauftragten Peter Hustinx, ein Protestmarsch durch Brüssel sowie eine Konferenz mit Vorträgen, Diskussionen und Workshops zu verschiedenen Datenschutz-Themen - darunter EU-Datenschutzreform, Vorratsdatenspeicherung, Netzneutralität und Fluggastdatenspeicherung, Videoüberwachung inklusive der Problematik des Einsatzes von Drohnen sowie Tipps zur digitalen Selbstverteidigung - statt. Am Montag, den 17. September trafen die Teilnehmer schließlich eine Reihe von EU-Abgeordneten und Kommissionsvertretern, um in Brüssel für Fragen der Menschen- und Bürgerrechte im Zeitalter des Internet zu sensibilisieren.
Genaue Teilnehmerzahlen für die Aktion sind bislang nicht bekannt. Die Veranstalter werten die Protest- und Informationsveranstaltung aber ganz offensichtlich als Erfolg.
Annika Kremer (g+) am Dienstag, 18.09.2012 18:10 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.