CERT-EU (Banner)
CERT-EU ist für die Absicherung der Netze von EU-Einrichtungen, darunter auch die des Europäischen Gerichtshofes und der Zentralbank, zuständig. CERT-EU muss etwa im Fall von Angriffen für Schadensbegrenzung und Aufklärung sorgen. Dabei arbeitet das Team mit internationalen CERTs - mittlerweile verfügen viele Länder über derartige Einrichtungen - zusammen. Dabei haben es die Mitarbeiter von CERT-EU mit "gewöhnlichen", profitorientierten Internet-Kriminellen ebenso zu tun wie mit Hacktivisten oder Nationalstaaten.
Nachdem CERT-EU zunächst ein Jahr lang als Pilotprojekt getestet wurde, soll es nun in den regulären Betrieb übergehen. Kroes sagte zu diesem Thema: "Cyber-Sicherheit ist eine Priorität für Europas Wohlstand und Kokurrenzfähigkeit. Die EU-Institutionen können nun auf ein permanentes CERT zählen, um mit zunehmend höher entwickelten Cyber-Bedrohungen fertig zu werden. Diese Entscheidung stellt sicher, dass wir unseren Worten Taten folgen lassen."
Derzeit ist CERT-EU nur in kleinem Umfang tätig und verfügt beispielsweise nur über wenige Mitarbeiter: Von ursprünglich zehn Personen wurde das Team nun auf acht verkleinert. Auch die Arbeitszeiten sind recht begrenzt. Allerdings soll CERT-EU künftig ausgebaut werden: Die ausgeschiedenen Mitarbeiter sollen ersetzt und womöglich auch zusätzliche Mitarbeiter eingestellt werden. "CERT-EU wird seine Ressourcen auf Basis der Anforderungen ausbauen", erklärte Antonio Gravili, Sprecher des zuständigen EU-Kommissars Maroš Šefčovič. Ob dies allerdings reicht, um die IT-Infrastruktur der EU effektiv zu schützen, wird sich zeigen.
Text-Quellen: Pressemitteilung der EU-Kommission
Annika Kremer (g+) am Donnerstag, 13.09.2012 12:27 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.