Intel: eigener Mini-PC ab Oktober im Angebot
Auf der gerade einmal 116mm *112 mm großen Platine befindet sich unter anderem Intels ULV Prozessor Core i3 3217U, welcher zwei Rechenkerne mit 1,8 GHz Taktfrequenz und Intels Hyperthreading-Technologie besitzt. Preislich soll die günstigste Version von Intels Minirechner inklusive Gehäuse und Netzteil circa 400 US-Dollar kosten; genaue Preise gibt es allerdings noch nicht. Interessenten müssen zudem eine Mini-PCIe-SSD und Arbeitsspeicher separat erwerben, was den Kaufpreis nochmals in die Höhe treiben wird.
Ende Oktober soll dann auch eine Version mit Thunderbolt-Schnittstelle im Handel erhältlich sein. An Anschlüssen bieten alle Versionen drei USB-Ports an der Rückseite des Mainboards und zwei weitere via internem Anschluss für die Gehäusefront. Intel bietet ein eigenes Netzteil mit 35 Watt an, betont allerdings, dass auch Drittanbieter passende Netzteile vermarkten würden. Die Leistungsaufnahme des Systems soll sich bei üblicher Nutzung zwischen 15 und 20 Watt bewegen. Displays finden bei der normalen Version Anschluss über zwei HDMI-Anschlüsse, die neben dem Bild auch Audioinformationen weitergeben können. Bei der Version mit Thunderbolt-Anschluss verzichtet Intel auf den GigaBit-LAN-Port und einen der HDMI-Ports, bietet allerdings eine optionle Dockingstation mit weiteren Anschlüssen an. Das Gehäuse ist zudem mit WLAN-Antennen auf den Einsatz einer optionalen mPCIe-WLAN-Karte vorbereitet.
Als Massenspeicher finden lediglich maximal zwei Mini-PCIe-SSDs Platz im Gehäuse, da eine normale SSD nicht mehr in das nur 40mm hohe System integriert werden konnte. Einsetzen kann man das System zum Beispiel als kleinen tragbaren Bürorechner oder als Media Center PC im Wohnzimmer. Auch ein Einsatz als Car PC wäre sicherlich einfach umzusetzen. Abschrecken könnten jedoch die vergleichsweise hohen Preise. Hier sollte man allerdings bedenken, dass der installierte Intel Core i3 ULV Prozessor mit Intels HD 4000 Grafikeinheit bereits einen Listenpreis von 225 US-Dollar trägt und deutlich schneller arbeitet als die Intel Atom oder AMD E-Serie, Prozessoren günstiger Nettops.
Text-Quellen: golem
Malte Kremer (g+) am Donnerstag, 13.09.2012 11:01 Uhr
Da sieht wohl jemand seine Felle Richtung Raspberry Pi und Konsorten davon schwimmen... ...
Mit einem Mainboard, welches noch kleiner ist als gebräuchliche Mini-ITX Systeme, möchte Intel mit der "Next Unit of Computing", kurz "NUC", die Wohnzimmer erobern. Mit im Angebot ist neben einem Netzteil und dem passenden Gehäuse auch eine Version mit Thunderbolt-Schnittstelle und ein optionales Do ...
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