Megaupload dead
Im Rahmen seines sogenannten Transparency Reports veröffentlicht die Suchmaschine Angaben, welche Urheber Copyrightverstöße auf bestimmten Domains melden. Falls ein Link tatsächlich als rechtswidrig anerkannt wird, hat dies eine Löschung aus der Suchauswahl oder zumindest ein gemindertes Ranking zur Folge. Dem Blog Torrentfreak ist dabei aufgefallen, dass besonders die Musikindustrie dieses System für letztlich völlig sinnlose Löschanfragen zu benutzen scheint.
In Dutzenden Takedown-Anfragen werden Inhalte reklamiert, die schlichtweg nicht existieren. Dabei dreht es sich oftmals um Links oder Verweise zu Portalen, die zum Teil bereits seit Monaten offline sind. Allein letzte Woche beklagten verschiedene Musiklabels knapp 70 Downloads auf dem Filehoster Megaupload, der bereits im Januar vom Netz genommen wurde. Auch etliche Anträge für die abgeschalteten Filesharing-Dienste Demonoid oder BTjunkie sind in den aktuellen Aufzeichnungen zu finden.
Torrentfreak wertet das Verhalten der vielen Urheberrechtsinhaber als Beweis dafür, dass die Verantwortlichen bei ihren Beschwerden nicht einmal die geringste Überprüfung vornehmen. Schließlich müsste man schon auf dem Mars leben, um nicht zu wissen, dass Megaupload schon seit rund neun Monaten nicht mehr existiert, so der Nachrichtenblog. Die Firmen würden offenbar nur Google durchsuchen, den Konzern mit Anfragen bombardieren und dann erwarten, dass das „Durcheinander aufgeräumt wird“.
Während unter der Adresse Megaupload.com weiterhin kein Filehoster mehr zu finden ist, arbeitet dessen Besitzer Kim Dotcom bereits an seinem nächsten Projekt. Bereits am 1. November 2012 soll der Service „Mega“ starten und eine „One-Click Privatsphäre“ für sämtliche Datentransfers bieten.
Bild-Quellen: blogspot
Text-Quellen: torrentfreak
Julian Wolf (g+) am Montag, 10.09.2012 18:12 Uhr
Leute, wie kann man nur Kim Schmitz seine persönlichen Daten übermitteln. Sollte das Portal "Mega" wirklich eine Facebook Warez Seite werden, so wäre ich sehr sehr vorsichtig. Was die Jüngeren unter Euch vielleicht noch nicht wissen: Kim Schmitz hat in den 90er Jahren viele User der Mailboxscene h ...
Hat doch auch was positives, immerhin räumt die Contentindustrie die nicht mehr funktionierenden Links so selber auf und der geneigte "Raubkopierer" findet dann was er sucht einfacher ;). ich mag deine einstellung :D ...
Wenn noch 70 Downloads die Woche von "quasi toten" Servern stattfinden, würde ich den armen hilflosen Rechteverwertenzis eher einen Exorzisten ans Herz legen als einen anwalt. Die Megauplod server 2-3-5-7-11-13-17 und DCLXVI scheinen ja noch aktiv zu sein :D ...
Hat doch auch was positives, immerhin räumt die Contentindustrie die nicht mehr funktionierenden Links so selber auf und der geneigte "Raubkopierer" findet dann was er sucht einfacher ;). Aber an googles stelle würde ich so derart peinliche Anträge damit bestrafen, deren Ranking auch runter zu setz ...
Lehrer: Nenne mir die Steigerung von "am dümmsten". Schüler: Contentindustrie Lehrer: Setzen, 1. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.