Konkret geht es in dem Schreiben um die "FinFisher"-Programme des Unternehmens Gamma International. Deren Export nach Syrien und in den Iran will die britische Regierung nach eigenen Angaben unterbinden. Der Verfasser des Schreibens, der beim Treasury Solicitor's Department - einer Behörde, die für britische Regierungsorganisationen Rechtsberatung leistet - tätig ist, erklärte, erklärte, für den Export in Länder außerhalb der Europäischen Union benötige Gamma eine Lizenz. Darauf habe die Behörde das Unternehmen hingewiesen.
Grund für das Eingreifen der britischen Regierung - das laut Experten den ersten derartigen Fall in Großbritannien darstellt - sind aber offenbar weniger ethische Bedenken. Vielmehr scheint die von Gamma eingesetzte Verschlüsselungs-Technologie der Stein des Anstoßes zu sein. Englands Wirtschaftsminister Vince Cable favorisiert nun angeblich sogar eine internationale oder zumindest EU-weite Regelung zu diesem Thema.
Text-Quellen: Spiegel Online
Annika Kremer (g+) am Montag, 10.09.2012 11:19 Uhr
naja, gut, das kann ich schon verstehen. schließlich wird ja auch jede Menge Unfug damit angerichtet, wie man an der Nachfrage hier im board und woanders feststellen kann. ... ...
Das Land der Überwachung will den Export von Überwachung mehr überwachen. :coffee: ...
Großbritannien will den Export von Überwachungs-Technologie stärker kontrollieren. So soll der Problematik, dass entsprechende Hard- und Software häufig auch in repressive Regimes geliefert wird, begegnet werden. Eine entsprechende Ankündigung machte ein Rechtsberater der Regierung in einem Brief an ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.