Front der GEMA-Räumlichkeiten in Berlin
Am gestrigen Donnerstag lud Universal Music in den Berliner Admiralspalast zur jährlichen Vertriebstagung ein. Die verschiedenen Divisions des Major Labels stellten den geladenen Gästen ihre Highlights für die kommenden Monate vor. Gefeiert wurde aber auch das zehnjährige Jubiläum der Universal-Niederlassung in Berlin. Bürgermeister Klaus Wowereit betonte die Bedeutung der Musik innerhalb der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie als wichtigen Teil des Berliner Kulturlebens. Im Rahmen seiner Ansprache wurde aber auch Kritik an der GEMA laut. Zwar müsse geistiges Eigentum geschützt werden, damit das Unternehmen auch künftig in der Lage sei, Künstler zu produzieren. Aber trotz der Erlöse aus der Verwertung müsse die GEMA in ihre Schranken verwiesen werden. "Die Clubszene darf nicht von der GEMA ausgepresst werden", merkte Wowereit an. Jobs und Kreativität stünden auf dem Spiel. Für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze seien am gestrigen Donnerstag Menschen in Berlin und anderen Städten auf die Straßen gegangen. Generell betrachtet vertrete die GEMA laut Wowereit die Interessen einiger weniger und ziele dabei auf eine ungerechte Umverteilung der Erlöse ab. Gegen den Missbrauch der GEMA als Monopolist müsse man etwas tun. Wowereit findet, das dürfe man nicht länger hinnehmen.
Lars Sobiraj meint: Für das Branchenmagazin MusikWoche stellen derartige Aussagen offenbar nichts weiter als eine populistische Vorgehensweise des Politikers dar. Deswegen verliehen sie ihrem Artikel den Titel: "Wowereit entdeckt das GEMA-Bashing". Fest steht aber: Das Debakel um den noch immer nicht abgeschlossenen Neubau des Großflughafens Berlin-Brandenburg beschädigt den Ruf des ohnehin angeschlagenen Regierungschefs, der als Vorsitzender des Aufsichtsrats vermehrt für die Pannenserie verantwortlich gemacht wird. Von daher erscheint die These der MusikWoche recht wahrscheinlich, dass Wowereit mit seiner GEMA-Kritik vor allem bei den Berlinern Sympathiepunkte sammeln wollte. Auf Facebook wurden entsprechende Kommentare laut, Wowereit solle sich zunächst um den Abschluss der Bauarbeiten kümmern. Nach Eröffnung des Flughafens könne er ja gerne seine Kritik an der Verwertungsgesellschaft fortsetzen.
Text-Quellen: mediabiz.de musikmarkt.de
Lars Sobiraj (g+) am Freitag, 07.09.2012 13:10 Uhr
@Konvarsas +1 Unglaublich dieses Pack - kommt hergezogen, und klagt dann auf Nachtruhe ab 23 uhr? Wenn man keinen Lärm abkann, dann finger weg von der Großstadt. Sogar in Weißensee haben die Schwaben das Freiluftkino versaut, und dem Strandbad wirds nicht besser gehen. Liebes Schwabenland - samme ...
Wählerstimmen? Die nächsten Wahlen sind erst in 4 Jahren Berlin liegt in Deutschland :T ...
Mein Gott ist das ekelhaft. Mehr muss man zu diesen Populisten glaub ich nicht sagen.:confused: Du wirst schwerlich einen ernstzunehmenden Politiker finden, der sich nicht des Populismus bedient. Ist einer der Nachteile einer Demokratie. Das ist sein Job. Du könnte ...
mich würde eher interessieren, was du für einen vorschlag hast, wie man das gema-problem lösen kann. konstruktiv, und kein so sinnloses zeug wie das eben. danke. Die Gema ist für die meisten Clubs weniger ein Problem als zugezogene Spießer aus irgendwelchen Dörfe ...
Es reicht mir langsam ich veröffentliche ein Buch und egal wer, ob RTL mit der Doku "Armes Deutschland - Reiches Deutschland" - oder die Politiker alle nehmen sie meine Themen raus >_> ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.