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Bei dem Leak waren am vergangenen Montag rund eine Million Datensätze veröffentlicht worden, die unter anderem die UDIDs der betreffenden Geräte sowie sensible Informationen über deren Nutzer beinhalteten (gulli:News berichtete). Die Hacktivisten wollten so nach eigenen Angaben vor allem auf die Überwachungs-Programme des FBI, aufmerksam machen. Nach eigenen Angaben erbeuteten die Angreifer wesentlich mehr Daten - gut zwölf Millionen Datensätze - entschieden sich aber, nur einen Teil davon zu veröffentlichen.
Unklar ist allerdings, wie die Daten in die Hände der Hacktivisten gelangten. Die Angreifer selbst hatten erklärt, sie seien unter Ausnutzung einer Java-Schwachstelle in den Laptop eines FBI-IT-Experten eingebrochen und hätten die Daten in dessen persönlichem Verzeichnis gefunden. Das FBI hatte jedoch bereits am Dienstag dementiert, etwas von einem derartigen Einbruch zu wissen. "Dem FBI sind veröffentlichte Berichte, in denen behauptet wird, ein FBI-Laptop sei kompromittiert und private Daten einschließlich Apple UDIDs seien kompromittiert worden, bekannt. Derzeit gibt es keine Beweise, die darauf hindeuten, dass ein FBI-Laptop kompromittiert wurde oder dass das FBI diese Daten gesucht oder gesammelt hat," erklärte die Behörde.
Mittlerweile dementierte auch Apple, in die Vorgänge involviert zu sein. Das Unternehmen erklärte, es habe dem FBI keinerlei UDIDs von iPhone- oder iPad-Nutzern gegeben. Weder habe man dies freiwillig getan noch sei man dazu durch ein Gerichtsurteil verpflichtet worden. "Das FBI hat diese Informationen nicht von Apple angefordert, noch haben wir sie dem FBI oder einer anderen Organisation ansgehändigt," so Apple in einer Stellungnahme.
Die Firma aus dem kalifornischen Cupertino weist außerdem darauf hin, dass mit iOS 6 neue APIs eingeführt worden seien, die UDIDs überflüssig machen sollen, und dass die Nutzung dieser umstrittenen Geräte-Kennung bald abgeschafft werde. Sicherheitsexperten hatten das Konzept der UDIDs schon seit längerer Zeit kritisiert.
Nachdem nun sowohl das FBI als auch Apple nach eigenen Angaben nicht wissen, wo die fraglichen Datensätze herkommen, ist der genaue Hergang des spektakulären Leaks nach wie vor unklar. Es wird sich zeigen, ob die Öffentlichkeit noch erfahren wird, wie genau sich dieser Vorfall abspielte.
Text-Quellen: ZDNet
Annika Kremer (g+) am Donnerstag, 06.09.2012 12:15 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.