Filesharing
Gerade im heutigen Digitalen Zeitalter, in dem die Nutzung des Internet mitsamt der zahlreichen Angebote aus den Bereichen des Filesharing und der Software-Piraterie zum Bestandteil der modernen Weltbevölkerung geworden scheint, kommt das Thema des digitalen Urheberrechts wieder und wieder ins Rollen.
Eine Materie, die nicht nur durch ihre Aktualität, sondern auch durch ihre weit unterschiedlichen Ansichten für Brisanz sorgt. Die Frage nach urheberrechtlichen Bestimmungen, die sowohl Verbrauchern als auch Künstlern eine angemessene Abhilfe schaffen, spaltet deutsche Internetnutzer in verschiedene Ansichten. Dies macht auch eine aktuelle Studie Instituts für Demoskapie Allensbach deutlich.
So vertreten 56 Prozent der Befragten die Meinung, dass das kostenlose Kopieren und Tauschen von digitalen Medien wie etwa Musik, Filmen oder Büchern verboten werden sollte. Ansonsten würde den Künstlern ein ausreichender Lohn für die erstellten Werke verwehrt, so die Ansicht der Befürworter des Urheberschutzes. 24 Prozent der Insgesamt 1625 Teilnehmer vertreten die Gegenauffassung und fordern, dass kostenloses Filesharing erlaubt werden sollte, damit digitale Medien allen Internetnutzern frei zur Verfügung stehen und nicht nur jenen, die es sich finanziell leisten können.
Beschränkt man die Umfragewerte auf die Teilnehmer zwischen 16 und 29 Jahren, fällt die Umverteilung dieser beiden Ansichten deutlich anders aus. Demnach befürworten 46 Prozent kostenloses Filesharing im Internet, wohingegen sich 39 Prozent dieser Altersgruppe für ein Verbot des kostenlosen Kopierens von Medien im Internet aussprechen. Ein klares Indiz dafür, dass jüngere Generationen für Gratis-Kultur empfänglicher wären als die über 29 Jährigen.
Das Thema Urheberrecht ist auch in der Politik gegenwärtig. Noch heute hat die Berliner Fraktion der Piratenpartei einen Entwurf zur Änderung des aktuellen Urheberrechtsgesetzes veröffentlicht.
Bild-Quellen: y0shi
Text-Quellen: ifd-allensbach
Sener Dincer (g+) am Mittwoch, 05.09.2012 02:34 Uhr
Immerhin wollen die kein Verbot für Kostenpflichtiges Filesharing ala Premium OCH Acc oder Usenet. Da bin ich ja beruhigt :unknown: :m) ...
Die Studie erhält einen riesen LOL von mir. Und jeder der diese Studie ernst nimmt ist meiner meinung nach ein möglicher Kandidat für den Darwin Award. ...
Im Übrigen ist ein ganz kleines Institut in Frankfurt quasi mit nur einem Mathematiker bestückt für die Quoten verantwortlich. Daß da nicht allzuviel bei rauskommt kann sich jeder selber denken. Die GfK ist für die Quoten verantwortlich. Diese sitzt in Nürnberg, ist d ...
Somit ist die Studie sinn- und belanglos zugleich und mißverständlich durch inkompetente Fragestellung. Vor allem wenn man sieht, wie in den nächsten zwei Fragen in denen es um die Durchsetzbarkeit von Verboten die Mehrheit es entweder für Unmöglich hält bzw. keine Ahnung ...
Gerade die Fernsehquoten sind recht korrekt, da dort eine ganze Industrie mit Geld hinter steht, die an echten Zahlen interessiert ist. Sicher kann man das nicht sagen, da das noch nie genauer untersucht wurde. Im Übrigen ist ein ganz kleines Institut in Frankfurt quasi mit nur einem ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.