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Laut Stellenausschreibung soll die betreffende Person eine Stelle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter oder Wissenschaftliche Mitarbeiterin besetzen und unter Anderem für die "Schaffung der technischkriminaltaktischen Voraussetzungen zum verdeckten polizeilichen Zugriff auf entfernte Rechnersysteme" sorgen. Das bedeutet, die Person soll für das BKA die entsprechenden Werkzeuge für die heimliche Überwachung von Computern per Software entwickeln.
Wer sich auf die Stelle bewerben will, sollte laut BKA unter Anderem über "fundierte Kenntnisse in C++" , "sehr gute Kenntnisse in der systemnahen Programmierung und der Sicherheitsmechanismen von Windows", ein "hohes Maß an Kreativität", "Erfahrung in der Entwicklung von Werkzeugen im Bereich der Aufdeckung von Sicherheitslücken" und gute Englisch-Kenntnisse verfügen. Auch ein abgeschlossenes Hochschul-Studium in Informatik, Mathematik oder einer Naturwissenschaft ist Pflicht. Interessant ist auch folgender Punkt: als "wünschenswert" werden vom BKA auch "Kenntnisse der Sicherheitsmechanismen anderer Betriebssysteme, sowie in der systemnahen Programmierung unter anderen Betriebssystemen, sowie in der Treiberprogrammierung" eingestuft. Dies könnte womöglich ein Hinweis darauf sein, dass sich die Behörde auch einen Staatstrojaner für Mac- und/oder Linux-Systeme wünscht. Die bisher dokumentierten Fälle, in denen derartige Software von Bund oder Ländern gekauft und/oder eingesetzt wurde, betrafen stets Windows-Systeme.
Die deutschen Behörden kauften bislang Überwachungssoftware von spezialisierten Wirtschaftsunternehmen ein. Nachdem diese doch durch verfassungswidrige Features und teilweise äußerst mangelhafte technische Qualität auffiel, wurde der Beschluss gefasst, dass die Behörden künftig selbst für die Entwicklung entsprechender Progamme sorgen sollen. Dies geht jedoch Berichten zufolge bislang äußerst schleppend voran.
Annika Kremer (g+) am Montag, 03.09.2012 21:58 Uhr
Zumindest bei den Amis scheinen sie diese indoktrinierten Programmierer selber zu züchten, bei der Menge. Und auch hier werden sie sich wohl wie die Kakerlaken vermehren. ...
Wundert mich sowieso, dass die nicht alles mit internen, indoktrinierten Programmieren machen. Werden die gezüchtet? Oder wird so eine interne, indoktrinierte Programmierstelle vererbt? Oder sind das am Ende doch nur ganz normale Informatiker im Staatsdienst, die i ...
Wäre auch spannend, wenn sie den "richtigen" finden würden, der einfach mal sämtliche Daten irgendwo veröffentlicht. Aber das Risiko wird wohl kaum jemand eingehen :rolleyes: ...
Das sich genügend Programmierer finden werden, die solche Stellen annehmen würden, ist klar. Immerhin hat das BKA anscheinend geschnallt, dass man besser nicht zig Millionen in inkompetente Firmen investiert, die einem Schrott programmieren. Wundert mich sowieso, dass die nicht alles mit internen, i ...
Ich sprach von Leuten, die die ganzen Kenntnisse aus der Stellenanzeige mitbringen, und das ist ja nun etwas mehr als nur ein Hochschul-Abschluss. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.