Intel: Atom-Prozessoren bald nur noch in Tablets?
Asus hatte bereits offiziell mitgeteilt, die Eee PC Produktserie auslaufen zu lassen. Ähnliches plant nun scheinbar auch Acer. Damit könnten Intel zwei wichtige Kunden für Atom-Prozessoren wegfallen. Diese werden zwar weiterhin in Nettops und integrierten Systemen zu finden sein, allerdings in deutlich geringeren Stückzahlen. So sollen die Verkaufszahlen bereits im vierten Quartal diesen Jahres um bis zu fünfzig Prozent zurückgehen. Die Atom-N-Serie für Netbooks soll demnach nur noch bei wenigen Herstellern in neuen Produkten im Jahre 2013 zu finden sein, während die Atom-D-Serie für Nettops quasi vom Markt verschwinden wird. Intel könnte somit gezwungen sein, die Roadmap hin zu mehr Tablet-optimierten Prozessoren anzupassen. Asus begründet die Einstellung der erfolgreichen Eee-PC-Serie mit zuletzt schwachem Absatz und der zunehmend starken Konkurrenz durch Tablets. Mit Micro-Star International (kurz MSi) plant zudem ein dritter kleinerer Produzent von Netbooks die Einstellung seiner Atom-basierten Modelle.
Zuletzt wollten viele der großen Hersteller die Produktlinien für Dritte-Welt-Länder in Asien, Lateinamerika und im nahem Osten fortsetzen. Diese Pläne wurden allerdings vom stark wachsenden Tablet-Angebot überholt. So liegt der Schwerpunkt nun auch hier voll auf günstigen Tablets und nicht mehr auf kleinen Netbooks mit 10- oder 11"-Display. Auch viele Förderprogramme unterstützen mittlerweile bevorzugt die Anschaffung von Tablets. Ein weiteres Problem für den Netbook-Markt ist die Optimierung von Windows 8 auf Touchscreen-Oberflächen. So begünstigt die neue Benutzeroberfläche eindeutig Tablets gegenüber Netbooks.
Text-Quellen: digitimes
Malte Kremer (g+) am Montag, 03.09.2012 16:13 Uhr
Ich finde, Intel mach mit der Einstellung der Atom-Serie frühzeitig eine strategisch wichtige und richtige Entscheidung. Die Atoms haben ihr Geld verdient. Da es M$ ja mittlerweile mal auf die Reihe bekommen hat, Win8 auf ARM zu portieren, wird es wohl nicht lange dauern, bis andere Hersteller in ...
Ich denke nicht daß Netbooks an sich schlecht laufen. Für jedes Atom-Netbook gehen derzeit vier Nicht-Atom-Netbooks (Bobcat, Trinity, ULV-Celerons) übern Tisch, das relativiert den 50% Markteinbruch bei Intel. Das Problem ist ein anderes, das typische Wintel-Kartell ist tot. Die Hälfte aller verkau ...
Mich wundert das nicht, da AMD mit E-350/E-450 eindeutig die besseren Stromspar CPUs hat, die sich im Gegensatz zu Atom undervolten lassen und mehr Speicher erlauben. Wer da noch die kastrierten Atom kauft, ist einfach nur zu blöd. Ich habe Atom N230 und Atom D525 im Einsatz (mit je 2 GB RAM), sowie ...
Asus und Acer wollen scheinbar keine neuen Netbook-Designs mehr entwerfen. Intel denkt nun sogar über eine Änderung der Prozessor-Roadmap nach, da der Absatz der Atom Prozessoren stark einbricht. Das kommende Microsoft-Betriebssystem Windows 8 könnte diese Entwicklung noch begünstigen. [url=http:// ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.