Britische Flagge
Gegenüber dem britischen Rundfunk- und Fernsehsender BBC erklärte Hague, Großbritannien drohe nicht, die Botschaft zu stürmen, sondern sei vielmehr nach wie vor daran interessiert, gemeinsam mit Ecuador eine Lösung zu finden. Gegenüber Moreno habe er noch einmal betont, dass Großbritannien "rechtlich verpflichtet sei, Herrn Assange festzunehmen und an Schweden auszuliefern," sagte der Minister. Es gebe "keine rechtliche Grundlage" für Großbritannien, etwas anderes zu tun, so Hague. Er betonte: "Dies könnte sich noch lange hinziehen, daher sprechen wir keine Drohung gegen die Botschaft von Ecuador aus."
Hague berichtete, beide Länder seien überein gekommen, die Verhandlungen fortzusetzen. Es sei aber "angesichts von Ecuadors Position zu dem, was sie diplomatisches Asyl nennen" sowie dem juristischen Standpunkt Großbritanniens "im Moment keine derartige Lösung in Sicht".
Text-Quellen: BBC
Annika Kremer (g+) am Freitag, 31.08.2012 00:48 Uhr
Jaja, eine einvernehmliche Lösung bedeutet: Ecuador soll vor GB auf die Knie fallen und allen Forderungen nachkommen, also Assange ausliefern. Blah! Die abfällige Äußerung bezüglich den politischen Asyls ist auch typisch. "Wenn's gegen uns geht darf es kein politisches Asyl geben, denn wir sind lup ...
Der britische Außenminister William Hague erklärte am gestrigen Donnerstag nach einem Treffen mit dem ecuadorianischen Vizepräsidenten Lenin Moreno, in der diplomatischen Auseinandersetzung um WikiLeaks-Mitbegründer Julian Assange sei "keine Lösung in Sicht". Großbritannien sucht nach Angaben Hagues ...
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Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
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