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Am vergangenen Montag (27. August) gab das BSI über seinen Informations- und Warndienst Bürger-CERT www.buerger-cert.de die Warnung vor der kritischen Sicherheitslücke in der aktuellen Java-Version 7 heraus. Nun veröffentlichte das BSI eine weitere Pressemitteilung zu dieser Problematik. Die Lücke werde von Kriminellen bereits in großem Umfang ausgenutzt, warnt die Behörde darin. "Die Java-Sicherheitslücke wird in mehreren europäischen Ländern, darunter auch in Deutschland, mithilfe von kompromittierten Werbebannern, die auch auf seriösen Webseiten geschaltet sein können, aktiv zur Infektion von Rechnern ausgenutzt. So werden beispielsweise in Norwegen und in den Niederlanden unter Ausnutzung der Java-Sicherheitslücke Werbebanner genutzt, um die Banking-Trojaner 'Citadel' und 'Hermes' auf Systeme zu bringen und die Online-Banking-Transaktionen der Nutzer zu manipulieren," so das BSI. Auch andere Java-Applets könnten genutzt werden, um Schadsoftware darüber zu verbreiten.
Um sich zu schützen, reicht es nicht aus, fragwürdige Downloads zu meiden: das Ansurfen einer Seite, auf der ein entsprechendes Applet - womöglich über den Server eines Drittanbieters eingebunden - läuft, reicht aus. Ein Sicherheitsupdate des für Java verantwortlichen Unternehmens Oracle gibt es bislang nicht. Daher rät das BSI allen Internetnutzern zu prüfen, ob Java für die Arbeit am PC tatsächlich benötigt wird. Ist dies nicht der Fall, so sollte Java deaktiviert oder deinstalliert werden, bis ein Sicherheitsupdate vorliegt. Wird Java dringend benötigt, so sollten dennoch die Java Browser-Plug-Ins für das Surfen im Internet deaktiviert und nur zeitweise für die Durchführung einzelner Anwendungen aktiviert werden. Ähnlich äußerten sich bereits mehrere namhafte Wirtschaftsunternehmen aus der IT-Sicherheits-Branche.
Annika Kremer (g+) am Mittwoch, 29.08.2012 17:24 Uhr
Wieso wieder temporär verbieten? In der Standardeinstellung wird doch alles verboten, was nicht ausdrücklich per Whitelist erlaubt wird? :rolleyes: Spare Dir Deine rollenden Augen. Ich wollte die Whitelist temporär verbieten. Du hast es einfach nicht verstanden, ...
das 7u7 update ist raus welches diese Sicherheitslücke schließt. Aber schon peinlich, Oracle ist diese schwere Lücke schon seit APRIL bekannt. ...
Leider läuft JD ja nicht ohne Java sonst könnte ich wohl ganz darauf verzichten. :unknown: Beim Ausführen von JD werden doch gar keine fremden Java-Dateien ausgeführt. Wozu solltest du dann auf Java verzichten wollen? Wenn du den Entwicklern eines Programms nicht ve ...
Auf java.com gibt es jetzt die Version 7 Update 7, scheinbar hat man jetzt reagiert. ...
Gibt's einen Test, mit dem ich überprüfen kann, ob ich infiziert bin? Und zu NoScript: Ich suche eigtl. nur das Pendant zu "Skripte allgemein erlauben (nicht empfohlen)". Ich will nicht meine gesamte Whitelist löschen müssen. Also nur ein Möglichkeit alle Seiten temporär zu verbieten. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.