Kein WoW für den Iran?
In den letzten Tagen kamen Gerüchte auf, es gebe eine neue Jury mit Namen "Islamic Revolution Game Designers Community", die unter anderem darüber entscheiden soll, ob Spiele im Iran ethisch vertretbar seien. Daraufhin soll es nach Angaben diverser Forenbenutzer zu technischen Blockaden von Online-Rollenspielen gekommen sein. So auch von Games wie World of Warcraft, Diablo 3, Call of Duty, Assassin's Creed Brotherhood und weiteren Spielen. Soweit die Betreiber der Spiele ihren Hauptsitz in den USA haben, hat die iranische Regierung wahrscheinlich nichts mit dieser Entscheidung zu tun. Allen amerikanischen Firmen wurden kürzlich jegliche Handelsbeziehungen mit iranischen Privatpersonen und Unternehmen verboten. Im offiziellen WoW-Forum gab ein Mitarbeiter von Blizzard bekannt, man habe nun die neuen Gesetze umsetzen müssen, was mit einer Blockade der iranischen Nutzer einhergeht. Da Blizzard die Sperre von der US-Regierung auferlegt wurde, sieht sich der Publisher auch nicht in der Pflicht, den ausgesperrten Spielern ihre bereits geleisteten Monatsgebühren für World of Warcraft zu erstatten.
Die BBC berichtet zudem von iranischen Warnhinweisen, sofern Spieler versuchen ohne VPN oder Proxy auf einige ausgewählte Online-Rollenspiele oder virtuelle Welten wie Second Life zuzugreifen. Ihnen wird bei einer direkten Verbindung angezeigt, derartige Spiele würden den Aberglauben und Mythologie verbreiten. Blizzard gab hingegen bekannt, ihnen sei nicht bekannt, dass die Regierung in Teheran momentan derartige Maßnahmen ergreife. Von daher herrscht derzeit Unklarheit über die möglichen Zensurvorhaben der "Islamic Revolution Game Designers Community".
Bild-Quellen: ownt.com
Lars Sobiraj (g+) am Mittwoch, 29.08.2012 08:57 Uhr
Blizzard will sich im Moment aber auch einfach unbeliebt machen, oder? Das scheint mir auch so! Mir ist dieses Unternehmen in den letzen Wochen gleich 3 mal negativ aufgefallen. Man zieht halt an einem Strang, die Gleichschaltung wird immer perfekter. ...
Der Artikel ist mehr als schlecht und umständlich geschrieben Muss ich leider zustimmen, ich muss jetzt mir mal den Originalartikel auf BBC durchlesen (wobei ich mir nicht sicher bin ob dies nur die Quelle für den zweiten Teil des Artikels ist oder für den ganzen Ar ...
Der Artikel ist mehr als schlecht und umständlich geschrieben ! ...
Denke nicht, wenn die Accounts vom Iran aus erstellt wurden, Charakter auf Iranischen Servern sind sowie die Transfer Leistungen vom Iran-> Blizzard laufen. Man müßte schon mit Paycash via Proxy einen völlig neuen Account erstellen und es dann versuchen, aber wer macht das schon. ...
Finde ich auch eine Frechheit, dass die nichtmal ihr Geld wiederbekommen. Gibt es nicht die Möglichkeit sich hinter einem Proxi zu verstecken und sich dann einzuloggen um spielen zu können? ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.