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Kurz notiert:

Dr Web warnt vor Mac- und Linux-Trojaner

Dr. Web (Logo)

Dr. Web (Logo)

Das russische IT-Sicherheits-Unternehmen Dr Web warnt vor einem neuen Trojaner, der Passwörter für diverse Websites auslesen kann. Das Besondere: der als "BackDoor.Wirenet.1" bezeichnete Schädling funktioniert sowohl unter Linux als auch unter Mac OS X und ist somit der erste bekannte Trojaner, der beide mit Unix verwandten Betriebssysteme angreifen kann.

Bislang ist "BackDoor.Wirenet.1" noch nicht komplett analysiert. Der Verbreitungsweg des Trojaners ist den Experten von Dr Web noch unbekannt. Analysen ergaben aber, dass der Schädling sowohl unter Linux als auch unter Mac OS lauffähig ist. Infiziert sich ein Anwender mit der Schadsoftware, wird eine Kopie im Benutzer-Verzeichnis (normalerweise /home/Username beziehungsweise /Users/Username) angelegt. Die Kommunikation des Trojaners mit dem Command-and-Control-Server findet verschlüsselt statt; es kommt der populäre Verschlüsselungs-Algorithmus Advanced Encryption Standard (AES) zum Einsatz.

Der Trojaner verfügt laut Dr Web sowohl über eine Keylogger-Funktionalität als auch über die Fähigkeit, Passwörter der beliebten Browser Opera, Firefox und Chrome sowie anderer populärer Anwendungen wie Thunderbird, SeaMonkey oder Pidgin auszulesen.

Dr Web teilt mit, dass der hauseigenen Sicherheitssoftware mittlerweile die Signatur von "BackDoor.Wirenet.1" hinzugefügt wurde. Wer allerdings die Software eines anderen Anbieters - oder, wie bei Mac- und Linux-Systemen nicht unüblich, keine derartige Software - verwendet, dessen System könnte derzeit gefährdet sein. Gerade der bislang unbekannte Übertragungsweg des Schädlings macht es schwer, sich effektiv zu schützen.

Text-Quellen: futurezone

Annika Kremer (g+) am Dienstag, 28.08.2012 18:40 Uhr

Tags: mac os x malware linux trojaner dr web

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16 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • linuxhacker am 29.08.2012 20:27:28

    Dann überprüfe mal weiter deine Prozesse und deinen Traffic, ohne zu wissen wonach du suchen musst (darauf wollte ich hinaus). Du scheinst weder die Kommentare gelesen zu haben noch es selbst ausprobiert zu haben. Auf meinem Windows 7 Testsystem musste ich bevor ich den ...

  • HouseKatZe am 29.08.2012 19:56:35

    Es ist immer einfach über einen Menschen etwas aus zusagen den man nicht kennt. Ich habe andere Ansichten die für dich vielleicht Unschlüssig sind, aber ich glaube an meine Erfahrung und mein Wissen. Dann überprüfe mal weiter deine Prozesse und deinen Traffic, ohn ...

  • widarr am 29.08.2012 19:17:50

    Die News tangiert mich nur peripher. Dass jedes System hijackbar, genauso wie ein zB nicht abgesperrtes Baustellenfahrzeug mit Zündschlüssel hijackbar ist ;) Nur reinkommen muss man mal, und das dürfte schwer sein, wenn die üblichen Infektionsquellen wegfallen und die meisten User ihre Software vo ...

  • linuxhacker am 29.08.2012 18:54:33

    Möglich wäre das allemal. Siehe Trojan BackDoor.Flashback und die derzeitige Java 0-Day Lücke. Selbst das ausnutzen ...

  • markantelli am 29.08.2012 16:42:53

    Ein Freak? Danke für das Kompliment. Eher ein Schwätzer. Warum muss sich ein Keylogger eigentlich "im ganzen PC ausbreiten"? Es würde doch reichen, wenn er im Kontext des Benutzers läuft und sämtliche Passworteingaben loggt. Beim nächsten Systemstart ist der dann ...

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