Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Unter "Three-Strikes" versteht man das Versenden von Mahnungen an Anschlussinhaber, die der Urheberrechtsverletzung überführt wurden. Nach der dritten Warnung kann beispielsweise der Internetanschluss gekappt werden. Was in manchen Ländern, wie zum Beispiel Frankreich, bereits Realität ist, wird es in Deutschland nicht geben - zumindest wenn es nach der Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) geht. Sie machte unter anderem via Twitter klar, was sie von Three-Strikes hält. "Das Warnhinweis-Modell ist ein Angstmodell", twitterte heute die Pressestelle des Bundesjustizministeriums. Gegenüber der Nachrichtenagentur dpa sagte Leutheusser-Schnarrenberger: "Ein solches Angst-Modell wird es mit mir nicht geben. Die Bundesregierung hat bereits im Rahmen des Wirtschaftsdialogs deutlich gemacht, dass es ein Warnhinweis-Modell aus rechtlichen und politischen Gründen nicht geben wird." Auch machte sie auf die Konsequenzen aufmerksam, die mit einer Three-Strikes-Lösung verbunden sind: "Warnhinweise sind bekanntlich ohne Überwachung des Internets nicht möglich – das muss jedem klar sein."
Kritik erntete Leutheusser-Schnarrenberger unter anderem vom Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Alexander Skipis: "Leutheusser-Schnarrenberger blockiert mit ihrem Verhalten die Handlungsfähigkeit der Regierung in dieser Frage." Die Content-Industrie erklärt zu Three-Strikes, dass dieses Modell besonders nutzerfreundlich sei, da mehrere Warnungen verschickt würden, bis ein Urheberrechtsverletzer zur Kasse gebeten wird.
In Frankreich ist Three-Strikes mit "Hadopi" bereits Realität. Doch die Behörde, die von Anfang stark kritisiert wurde, konnte nicht die gewünschten Erfolge aufzeigen. Deshalb hat die französische Kulturministerin Aurélie Filippetti angekündigt, das Budget von Hadopi kürzen zu wollen.
Bild-Quellen: WIKIMEDIA/FOTO: AKRIESCH CC-BY-SA
Text-Quellen: heise.de
Robert Clausen (g+) am Donnerstag, 23.08.2012 22:08 Uhr
Dabei geht aber aber um rein private Kopien. Wegen einem DL wird aber niemand angeklagt sondern wegen dem UL. Ich habe in Deutschland noch nie zu hören bekommen, dass ein Filesharer wegen dem DL angeklagt wurde bzw. eine Abmahnung erhalten hat. Zudem wird niemand wegen de ...
@Smithy1980 ... jupp, selbst der neuen französischen Regierung kommt es komisch vor, wie 60 Personen 12 Millionen T€uro/Jahr verbraten können! Also, selbst wenn ich ausschließlich die technische Ausstattung von Rhode&Schwarz beziehen würde, käme ich auf weit weniger! Kann natürlich auch sein, das di ...
Da wäre ich mir nicht so sicher. Siehe § 53 Vervielfältigungen zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch Dabei geht aber aber um rein private Kopien. Wegen einem DL wird aber niemand angeklagt sonde ...
@Kirby_Link: Um deine Fragen zu beantworten.... 1. Der Download ist NIEMALS illegal sonder der UPLOAD oder wie es gerne bezeichnet wird "Das bereitstellen einer Urheberrechtlich geschützten Datei zum Download im Portal XY!" Streaming ist ist WIEDER was anderes da bei ei ...
Nachtrag: Manchmal sind Dinge verfilmt worden, die auf Gesetze in den Demokratien beruhen oder sollte man sagen, beruhten? Quelle: de.memory-alpha.org Hömma...ich bin Trekki ich kenne diese Worte :be ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.