Assange hatte ursprünglich angekündigt, sich vor der Botschaft an die Öffentlichkeit zu wenden. Dies hatte zu Spekulationen geführt, dass die britischen Behörden versuchen könnten, ihn festzunehmen - aufgrund seines Verstoßes gegen die Auflagen, die ihm bei seiner Freilassung auf Kaution im Dezember 2010 gemacht wurden, wäre dies jederzeit möglich. Heute morgen gab es jedoch Anzeichen dafür, dass Arbeiter einen Balkon des Botschaftsgebäudes für eine Rede vorbereiten - womöglich wird Assange diesen benutzen, um einer Festnahme zu entgehen. Ein WikiLeaks-Sprecher weigerte sich gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters jedoch, zu diesem Thema Stellung zu nehmen. Er könne "aus Sicherheitsgründen" keine Aussage zu diesem Thema treffen, so der namentlich nicht genannte Aktivist.
Neben Assange wird Ankündigungen zufolge auch der spanische Menschenrechtsanwalt Balthasar Garzon, der den Aktivisten seit Kurzem juristisch berät, die Gelegenheit für eine öffentliche Stellungnahme nutzen. Derzeit sind rund 40 Polizeibeamte sowie etwa 20 Assange-Unterstützer vor der ecuadorianischen Botschaft versammelt. Einige der Aktivisten campieren seit Mittwoch vor der Botschaft. Es ist anzunehmen, dass sich zu Assanges Rede noch mehr Sympathisanten, Neugierige und Medienvertreter vor der Botschaft einfinden werden.
Derweil kursiert in den Medien ein Gerücht über Assanges weitere Pläne. Einem Bericht der britischen Zeitung "Sunday Times", die sich auf nicht namentlich genannte Vertraute Assanges beruft, zufolge, plant der Aktivist, sich den schwedischen Behörden zu stellen. Dazu müssten diese ihm allerdings garantieren, dass er nicht an die USA ausgeliefert werde.
Die Nachrichtenagentur AFP berichtet eine etwas andere Version dieser Geschichte. Dieser zufolge rief WikiLeaks Schweden auf, eine Auslieferung an die USA vom Tisch zu nehmen, um den Weg für weitere Verhandlungen frei zu machen. "Es wäre eine gute Basis dafür, einen Weg zu verhandeln, diese Angelegenheit zu beenden, wenn die schwedischen Autoritäten ohne Vorbehalte verkünden würden, dass Julian niemals von Schweden an die USA ausgeliefert wird," sagte WikiLeaks-Pressesprecher Kristinn Hrafnsson der AFP am Telefon.
Annika Kremer (g+) am Sonntag, 19.08.2012 13:09 Uhr
Also könnte er genauso gut ein Vergewaltiger sein und jeder feiert ihn als Helden ? :D Das ist eine Anschuldigung gegenüber ihn. Dieses hätte man gut auflösen können aber es fehlt an Vertrauen. Auf jeden Fall muss man das getrennt betrachten. ...
Assange könnte alle Zweifel ausräumen und sich dem Verfahren in Schweden stellen. Das will er allerdings nicht, da er glaubt, dass alles Inszeniert ist, um ihn in die USA auszuliefern (Das jedenfalls behauptet sei der Grund für seine Flucht). Bis dahin bleibt er natürlich unschuldig, ist aber weite ...
Also könnte er genauso gut ein Vergewaltiger sein und jeder feiert ihn als Helden ? :D Die meisten Anzeichen einer Vergewaltigung sind ja schon nach dem Duschen verschwunden... ...
Wikipedia gibt einen schönen Überblick über das Geschehen: http://en.wikipedia.org/wiki/Assange_v_The_Swedish_Prosecution_Authority Basiert wohl nur auf seiner Aussage: He denied the allegations, saying he had consensual sexual encounters with the two women Der Polizerepo ...
Mal ne kleine Frage, weil ich das inzwischen vergessen habe. Ist es (durch einen Arzt) nachgewiesen, dass Assagne mit der Frau einvernehmlichen Sex hatte, oder basiert das nur auf seinen Aussagen ? ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.