Ecuadors Präsident Rafael Correa hatte in der Nacht von Montag auf Dienstag im Rahmen einer TV-Ansprache erklärt, seine Regierung werde wahrscheinlich noch im Laufe dieser Woche, frühestens aber Mittwoch, über Assanges Antrag entscheiden (gulli:News berichtete).
Der Guardian berichtet nun unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen innerhalb der Regierung Ecuadors, es sei bereits beschlossene Sache, dass Assange Asyl in dem südamerikanischen Land erhalten werde. "Wir betrachten den Antrag Assanges als humanitäre Angelegenheit", so der vom Guardian zitierte Offizielle.
Assange selbst weiß jedoch, wie WikiLeaks-Pressesprecher Kristinn Hrafnsson gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklärte, nichts von derartigen Plänen. Hrafnsson teilte mit, er habe "gerade mit Assange gesprochen und er sagte, ihm sei auch nichts mitgeteilt worden".
Einem Bericht der deutschen Wochenzeitung "Die Zeit" zufolge dementierte auch Correa den Bericht des Guardian. Unter Berufung auf von Correa - beziehungsweise seinen Mitarbeitern - verfasste Tweets zitiert die Zeitung den ecuadorianischen Präsidenten mit der Aussage, Gerüchte, man habe Assange Asyl gewährt, seien falsch. Die Regierung warte noch auf einen Bericht und werde dann entscheiden.
Sollte Assange tatsächlich Asyl gewährt werden, ist noch unklar, wie er die Botschaft Richtung Ecuador verlassen könnte. Beim Betreten britischen Hoheitsgebiets droht ihm eine Festnahme wegen Verstoßes gegen die bei seiner Freilassung auf Kaution gemachten Auflagen.
Annika Kremer (g+) am Mittwoch, 15.08.2012 02:23 Uhr
Soweit ich weiß, darf auch das Auto eines Diplomaten angehalten werden und die Personalien festgestellt werden. Und dann ist auch schon Schluss mit der Reise zum Flugzeug. ...
GB hat kein großes, eigenes Interesse, Assange festzusetzen. Entweder haben sie das doch oder sie haben ein großes Interesse, die Interessen anderer durch zu setzen (Schweden oder USA). Auf jeden Fall zeigt ihr aggressives Vorgehen von heute, dass es ihnen nicht egal i ...
Spätestens am Flughafen wäre wohl Schluss für Assange. Auch die Flucht zur See würde nicht helfen, da auch die Seestreifen um GB deren Territorium sind. Aber ich denke, Ecuador wird auch das mit GB besprechen - das ist durchaus ein Punkt, der bei solchen Verhandlungen angesprochen werden sollte. Im ...
Der ungarische Erzbischof József Mindszenty hat 15 Jahre in der amerikanischen Botschaft in Budapest gelebt, nachdem er von den USA Asyl erhalten hat. Nicht schlecht, wusste ich nicht. Die Frage war eher darauf ausgelegt, ob etwas ähnliches schon mal in GB passiert ist ...
Hat darüber jemand Infos oder weiß jemand ob und wie sowas in der Vergangenheit abgelaufen ist? Der ungarische Erzbischof József Mindszenty hat 15 Jahre in der amerikanischen Botschaft in Budapest gelebt, nachdem er von den USA Asyl erhalten hat. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.