Abmahnung doppelt erhalten?
Anwältin Simone Winkler weist in ihrem Blogbeitrag darauf hin, dass das Unternehmen schon häufiger den Anbieter gewechselt hat. Dadurch bestünde erneut die Gefahr, dass nun in der selben Angelegenheit Briefe von mehreren Kanzleien verschickt werden. So geschehen bei einem Mandanten, der zwei Schreiben mit dem gleichen Wortlaut und zwei voneinander unabhängigen Rechnungen erhielt. Insgesamt sind bei der Angelegenheit drei Rechtsanwaltskanzleien beteiligt. Fraglich ist dabei vor allem, welche der Kostennoten am Ende beglichen wird. Frau Winkler weiter:
"Ganz abgesehen davon, dass mein Mandant offensichtlich die Summe zwei Mal zahlen muss damit die Sache einmal erledigt ist, frage ich mich ernsthaft, wie die Firma DigiProtect das nun finanzieren will. Weder die Kollegen U+C noch die Kollegen Schalast und Partner sind dafür bekannt von Luft und Liebe zu leben. Oder mit anderen Worten: Sie wollten bezahlt werden.
Bei der ursprünglichen Abmahnung, in der 480,00 € gefordert wurden konnte man noch sagen: Ok, die haben eine Zahlungsvereinbarung mit der Kanzlei, es gibt also Schadensersatz für DigiProtect und Geld für die abmahnende Kanzlei. Spätestens aber mit Eintritt der nächsten Kanzlei in die Sache, wurde das schon enger, denn die Rechtsanwaltsgebühren entstehen schon mit der Beauftragung des Anwalts. Nun aber haben wir in diversen Akten, die aus dem Jahr 2010 stammen, schon die dritte beteiligte Kanzlei und nun ein Angebot über 199,00 €, das an sich ganz clever ist, weil eben keine 2 am Anfang der Zahl steht und es vermeintlich günstiger ist. Aber 199,00 € für eine Sache in der bereits drei Kanzleien bezahlt werden müssen???"
Man darf also gespannt sein und abwarten, wann der nächste Wechsel geschieht und mit welchen Komplikationen dieser möglicherweise einhergehen wird.
Bild-Quellen: newstopaktuell.wordpress.com
Text-Quellen: breuning-winkler.de
Lars Sobiraj (g+) am Mittwoch, 08.08.2012 10:27 Uhr
Mensch Ghandy, hatten wir sowas nicht schonmal? Wurde darüber nicht so oft berichtet und kommentiert, das alles wieder vergessen wird? Meine Meinung: Es gibt keine illegalen Downloads. Es sei denn, es werden Trojaner oder Mal- oder Scareware mit heruntergeladen. Aber das ist die absolute Ausnahme. J ...
Das mit den Preisen ist doch Marktwirtschaft. Man hat das Produkt Abmahnung und nun Testet man den Preis den man dafür verlangen kann. Langsam scheint man gemerkt zu haben das die Leute unter 200€ Häufiger bezahlen aber man nicht in gefahr läuft das es zu billig ist und man den hersteller der Abmahn ...
Die "geringeren" kosten sind ganz einfach. Wie sich herausstellt bezahlen gut 90% der angeschriebenen sowieso nicht, in aller Regel ist ja nicht einmal klar gestellt das der Anschlußinhaber wirklich der Täter ist. viele haben einfach Kinder die das gemacht haben, andere haben ein blöd gesichertes ...
Für mich riecht das ganze nach Betrug - die wollen sicher zwei Mal kassieren. Sicherlich geht auch ein nettes Sümmchen an "Provision" an DigiProtect. Die Geschäfte laufen wohl nicht mehr sonderlich gut... Versuch strafbar btw. ...
Wie die Hamburger Anwälte Breuning und Partner berichten, wechselte die Firma DigiProtect Gesellschaft zum Schutze digitaler Medien mbH erneut die Rechtsanwaltskanzlei. Man entschied sich zu einer Zusammenarbeit mit der Frankfurter CGM Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Die Abmahnung in gleicher Angeleg ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.