Israel: Pass & Zugangsdaten, bitte!?
Nach Eingang einiger Beschwerden untersucht nun auf Betreiben der Bürgerrechtsorganisation Association for Civil Rights in Israel auch eine israelische Staatsanwaltschaft die Vorfälle. Eine 24-jährige Architektin aus New York hatte sich aufgrund ihrer kritischen Artikel schon auf einige bohrende Fragen bei ihrer Einreise in Israel eingestellt. Allerdings rechnete sie nicht damit, dass man ihre Zugangsdaten haben wollte. Die Mitarbeiter haben sich dann über einen längeren Zeitraum hinweg, gegenseitig ihre E-Mails vorgelesen. Auf ihre Nachfrage, ob das legal sei antwortete man ihr, man habe nicht nur ihren Namen bei den Suchmaschinen gesucht. Man würde auch ihre privaten Nachrichten lesen. Dabei ist dieses Vorgehen nur erlaubt, nachdem dies ein Richter angeordnet hat. Anderenfalls stellt dies nach Ansicht der Bürgerrechtsorganisation eine Verletzung der israelischen Gesetzgebung dar.
Die Architektin machte die Mitarbeiter auf sich aufmerksam, weil sie unter anderem in einer Universitäts-Zeitung kritische Artikel über die israelische Siedlungspolitik verfasste und mehrere Male für wenige Tage nach Israel einreisen wollte. Tourismusveranstalter berichten davon, dass derartige Einbrüche in die Privatsphäre der Betroffenen eher selten geschehen. Allerdings passiere es immer wieder, was die Mehrheit der Touristen verunsichert. Der britische Tourismusexperte Philip Baum versucht die Methoden der Sicherheitsbeamten zu analysieren. Ihr Profiling sei vor allem darauf ausgerichtet, wie sich der typische Tourist oder Geschäftsreisende verhält. Wer vom üblichen Muster abweicht, muss bei der Einreise mit Problemen rechnen. Gerade nach dem jüngsten Bombenanschlag in Bulgarien sei die Sicherheitslage in Israel noch brisanter als sonst schon. Nach Ansicht der BBC sei man mit diesem Vorgehen dennoch ganz klar einen Schritt zu weit gegangen.
Bild-Quellen: acri.org.il
Text-Quellen: bbc
Lars Sobiraj (g+) am Dienstag, 07.08.2012 18:50 Uhr
@titus_shg ... das war nie der Punkt, das war ein Exempel ... was mit kritischen Journalisten passiert ... klar, die Reaktion war auch interessant, für die Profiler! Die Nachricht ging an alle, die an der Richtigkeit der Vorgehensweise der Knesset zweifeln ... "Leute, wer uns öffentlich anzweifelt o ...
Mal was Anderes: Manche Menschen haben ja nun mehrere Email-Konten und gelegentlich auch verschiedene Facebook-Profile. Wenn solche Aktionen (wie jetzt in Israel) Schule machen, werden gerade eher kritisch denkende Personen, die auch im Netz recht aktiv sind, wohl verstärkt dazu übergehen, sich (z ...
Könnte was damit zu tun haben, dass nicht jeder an den Dingern rumspielen darf. Hmmm ... tja, so ist das! Selbst unserer oberster Terroristenführer B.O. hat sich dafür entschieden, dass das israelische Militär auch nicht im iranischen Sandkasten damit spielen darf! ...
keines falls. er bleibt sich treu.:rolleyes: Eher, er bleibt Revange treu. @chunic ... es ist für den Iraner effizienter, eine oder mehrere in Israel stationierte Nuklearwaffe zur Detonation zu bringen! Warum? Könnte was damit zu tun haben, ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.