Piratenpartei (Logo)
Mit Israel existiert bereits in 65 Ländern eine Piratenpartei. Vor wenigen Tagen reichten die Verantwortlichen den Antrag zur Teilnahme an der sogenannten Knesset-Wahl ein. Gemeint ist damit die demokratische Abstimmung über die Zusammensetzung des israelischen Nationalparlaments.
Leiter der Partei ist ein ehemaliges Mitglied der israelischen Grünen, Ohad Shem-Tov. Bereits in seiner ehemaligen Partei, der Ale Yarok setzte er sich für die Legalisierung von Cannabis und Haschisch ein. Weitere bekannte Mitglieder sind bislang der Künstler Rafram Haddad sowie der Regisseur Dan Biron.
Ähnlich wie in anderen Teilen der Welt, repräsentiert die Partei die Forderung nach Informationsfreiheit und Transparenz bei politischen Entscheidungen. Insbesondere für das israelische Volk interessant, sind ferner die Ziele der Politiker, gerechte Zugänge zu Bildung und Gesundheitsversorgung zu schaffen.
Spätestens am 22. Oktober 2013 wird eine Neuwahl der Knesset stattfinden. Grundsätzlich hat die neue Partei keine schlechten Chancen, gleich beim ersten Anlauf ins Parlament aufgenommen zu werden. Neben den sozialen Problemen, die die Piraten ansprechen, könnte auch die Forderung nach Datenfreiheit durch Israels Wirtschaftsschwerpunkt auf Informationstechnik, gut bei den Wählern ankommen. Nicht zuletzt gilt in der parlamentarischen Republik lediglich eine Zwei-Prozent-Hürde als Sperrklausel, was der noch kleinen Partei zugutekommen könnte. Auch in der aktuellen Zusammensetzung der Knesset befinden sich zwölf, größtenteils eher kleine Parteien.
Bild-Quellen: piratenpartei
Text-Quellen: haaretz
Julian Wolf (g+) am Mittwoch, 01.08.2012 16:22 Uhr
Es gibt in Israel schon länger eine Gruppierung namens Israeli Pirates. Diese waren nicht gerade sehr angetan vom Namensdiebstahl. Shem-Tov wusste nicht, dass es schon Piraten in Israel gab und lud sie daraufhin ein Mitglieder in der Piratenpartei zu werden. Dieses lehnten die Israeli Pirates aber a ...
In einem Staat, der so geprägt von einer Geheimhaltungspolitik ist (siehe Fall Vanunu oder schlicht dem Mossad) ist eine Piratenpartei zwingend nötig - wird es aber auch entsprechend schwer haben, da in Israel stärker al ...
Und zur Bestätigung deiner These brauchst du dir nur unsere Piraten anschaun. Nagut, vllt nicht die Gründer, aber inzwischen haben die Piraten hier imho soviele Trottel vereint, dass der Unterschied zur SPD nur marginal erkennbar ist. ...
Nö, dürfte eher so laufen, dass Menschen mit ähnlichen Interessen im Ausland sehen, dass eine bestimmte politische Ideologie (Hier: Transparenz mit sozialem Einschlag) andernorts funktioniert und dann Kontakt zu ausländischen Parteien aufnehmen mit dem Ziel, von diesen Unterstü ...
Nö, dürfte eher so laufen, dass Menschen mit ähnlichen Interessen im Ausland sehen, dass eine bestimmte politische Ideologie (Hier: Transparenz mit sozialem Einschlag) andernorts funktioniert und dann Kontakt zu ausländischen Parteien aufnehmen mit dem Ziel, von diesen Unterstützung zur Gründung ein ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.