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  • Julian Assange unter "extremem psychologischem Stress"
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Julian Assange unter "extremem psychologischem Stress"

Christine Assange berichtet, ihr Sohn, WikiLeaks-Chef Julian Assange, leide zunehmend unter seinem Aufenthalt in der ecuadorianischen Botschaft. Julian Assange stehe unter "extremem psychologischen Stress", so die Aktivistin, die sich derzeit in Ecuador aufhält, um sich dort für eine positive Beantwortung des von Julian Assange gestellten Asyl-Antrags einzusetzen.

"Er ist freiheitsliebend, er kann nicht laufen, er kann nicht hinaus gehen, um den Himmel zu sehen, draußen wartet die britische Polizei wie ein Rudel Hunde darauf, ihn zu stellen… er kann nicht so Sport treiben, wie er es normalerweise könnte, und er ist unter extremem psychologischem Stress," beschrieb Assange im ecuadorianischen Fernsehen die Situation ihres Sohnes.

Die Australierin, die am vergangenen Samstag in Ecuador ankam, um sich dort für ihren Sohn einzusetzen (gulli:News berichtete), erklärte, dass sie sich mit dem ecuadorianischen Außenminister Ricardo Patino treffen werde, um diesem ihr Anliegen vorzutragen. "Ich bin nicht hier, um Asyl zu fordern, ich komme, um bescheiden zu bitten, als seine Mutter," erklärte Assange.

Assange erklärte, ihr Sohn habe sich für Ecuador als Ziel seines Asyl-Antrages entschieden, weil das Land die Menschenrechte achte und weil es dort keine Todesstrafe gibt. Die Aktivistin bezeichnete den links gerichteten Präsidenten Ecuadors, Rafael Correa, als "sehr tapfer" und sagte, sie vertraue darauf, dass Correa nicht zulassen werde, dass die Souveränität seines Landes durch die Interessen anderer Länder kompromittiert werde.

Derzeit deutet alles darauf hin, dass die ecuadorianische Regierung erst nach dem Ende der Olympischen Spiele am 12. August über den Antrag Julian Assanges entscheiden wird. Der WikiLeaks-Aktivist wird die laut seiner Mutter belastenden Bedingungen innerhalb der ecuadorianischen Botschaften also wahrscheinlich noch eine Weile aushalten müssen. 

Text-Quellen: Reuters

Annika Kremer (g+) am Dienstag, 31.07.2012 00:25 Uhr

Tags: julian assange wikileaks ecuador

 
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4 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • enteKross am 31.07.2012 07:32:26

    Auch wenn mich Assange nicht wirklich persönlich interessiert, finde ich es interessant das Geschehen um ihn beobachten zu können. Von daher hab ich auch nichts gegen diese News... @Steamler: Wenn's dich nicht interessiert dann lies es doch nicht. Was ist daran so schlimm? Oder findest du hier gar ...

  • DenKe am 31.07.2012 01:49:04

    Ich finde die News gut, weil mich auch die ganzen Hintergründe interessieren. Und natürlich ist es verdammt belastend für Assange, dass er nun in der Botschaft festsitzt und nichtmal an die frische Luft gehen kann. Von mir daher ein: Weiter so! (Ich hab die News eh als RSS-Feed abonniert - wenn m ...

  • Steamler am 31.07.2012 01:06:57

    Hoffentlich gibt es nicht jetzt noch jeden Tag zig' News über dessen Mutter :mad: Einfach zuviel um noch drüber hinwegzulesen. Ich hab mal angefangen die gulli-News zu lesen, weil das eine der wenigen Seiten ist mit News die mich auch interessieren. Aber in letzter Zeit kommt einfach zu viel Assang ...

  • Lovntola am 31.07.2012 00:34:58

    :m) Ist natürlich schlimm, wenn Herr Assange nicht täglich 3 km joggen kann. ...

  • Annika_Kremer am 31.07.2012 00:25:06

    Christine Assange berichtet, ihr Sohn, WikiLeaks-Chef Julian Assange, leide zunehmend unter seinem Aufenthalt in der ecuadorianischen Botschaft. Julian Assange stehe unter "extremem psychologischen Stress", so die Aktivistin, die sich derzeit in Ecuador aufhält, um sich dort für eine positive Beantw ...

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