London 2012
Erste Anzeichen, dass die Infrastruktur dem massiven Datenverkehr nicht gewachsen ist, gab es bereits am Wochenende. So konnten beispielsweise während des Herren-Radrennens am Samstag die Kommentatoren nicht wie geplant auf GPS-Signale zurückgreifen, um den Abstand zwischen Ausreißer-Gruppe und Hauptfeld zu bestimmen, da das GPS-Signal nicht bis zu den Kommentatoren durchkam. Dadurch, dass eine Reihe von Berichterstattern und Zuschauern ihre Frustration über die Probleme auf Twitter ausdrückte, wurde die Überlastung des Datennetzes nur schlimmer.
Ein Sprecher des Internationalen Olympischen Kommittees IOC bestätigte, dass die Überlastung des Datennetzes durch die Vielzahl von anwesenden Fans und deren Telefon- und Internet-Nutzung - insbesondere Updates auf Sozialen Mediendiensten wie Twitter sowie das Versenden von Fotos und Videos - zustande kam. Er erklärte, es sei keineswegs die Absicht der Organisatoren, Besuchern die Nutzung derartiger Dienste zu verbieten. Er appellierte aber an die Besucher, ihre Nutzung derartiger Dienste einzuschränken und das Verschicken unwichtiger Updates auf ein Minimum zu beschränken. Dies gilt insbesondere für Veranstaltungen, die auf den Straßen Londons stattfinden und daher große Zuschauerzahlen entlang der Strecke anziehen. Neben dem Radrennen ist dies unter anderem der Maraton und Triathlon. Allerdings gab der IOC-Sprecher zu, dass es wahrscheinlich "keinen allzu großen Effekt" haben werde, die Sportfans zu ersuchen, in wichtigen Momenten der Wettkämpfe auf Social-Media-Updates zu verzichten.
Die zuständigen Internet- und Mobilfunk-Provider erklärten, sie seien eigentlich davon ausgegangen, die Infrastruktur im Vorfeld genug ausgebaut zu haben, um mit den Anforderungen der von vielen als "Erste Social-Media-Spiele" bezeichneten Olympischen Spiele Schritt halten zu können. Der IOC-Sprecher erklärte, die Probleme am Samstag seien wahrscheinlich durch die massive Nutzung eines bestimmten Netzwerks zustande gekommen. Es habe anschließend Gespräche gegeben, bei denen erwogen wurde, die Daten besser auf verschiedene Netze zu verteilen. "Es ist ein Netzwerk-Problem und das ist es, woran wir arbeiten," erklärte er.
Text-Quellen: Reuters
Annika Kremer (g+) am Montag, 30.07.2012 18:05 Uhr
Hätten die die Daten nicht einfach per Walkie Talkie übertragen können? Ich finde es auch merkwürdig, wie da soviele zusammenkommen können, dass die Neze alle überlasten (was ist mit alternativen Frequenzen?), witzigerweise scheint das Netz der ganzen Straße schlechter zu sein als das von Twitter. G ...
Ansonsten finde ich es echt beachtlich, dass das GPS-Signal geblockt wurde - weiß nicht, ob ich das ernst nehmen soll - bin da skeptisch. Von geblockt steht da kein Wort, vielleicht solltest du nochmal nachlesen wie GPS funktioniert :coffee:. ...
Das kann doch aber nur punktuell gewesen sein oder? Ich meine alle kabellosen Verbindungen gehen doch zum nächsten Mast und dann geht es per Glasfaser weiter oder nicht? Ansonsten finde ich es echt beachtlich, dass das GPS-Signal geblockt wurde - weiß nicht, ob ich das ernst nehmen soll - bin da sk ...
Besucher der Olympischen Spiele in London wurden vom Veranstalter am gestrigen Sonntag aufgefordert, ihre Nutzung von Social-Media-Diensten und SMS auf wichtige Nachrichten zu beschränken, da eine Überlastung der Daten-Netzwerke die TV-Übertragung des Sportereignisses zu beeinträchtigen droht. [url ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.