Zu den Demonstrationen, die unter anderem in Berlin, Köln, Frankfurt und München stattfanden, hatten verschiedene Bündnisse aufgerufen, darunter Anonymous und diverse Bürgerrechtsorganisationen. Doch auch außerhalb der klassischen "Netzgemeinde" stießen die Aktionen auf Resonanz; die Generalsekretärin der CSU, Dorothee Bär, zog den Vergleich zu den Protesten gegen das Handelsabkommen ACTA. Sie erhoffte sich einen "ähnlichen Weckruf wie den, der letztendlich zum Ende von ACTA geführt hat". Mit normalen Sicherheitskonzepten habe INDECT nichts mehr zu tun. Sie bezeichnete das EU-Projekt als "Überwachung ohne Maß und Ziel", welches alles sprenge, "was wir bisher an präventiven Sicherheitskonzepten diskutiert haben". Besonders wehrte sie sich gegen den "Generalverdacht", unter dem alle Bürger stehen würden. Wie sich das mit dem Wunsch ihrer Partei nach der anlassunabhängigen Vorratsdatenspeicherung verträgt ist allerdings fragwürdig.
Ein Kritikpunkt des Veranstalterbündnisses ist, dass "Scanner, darüber entscheiden, ob du kriminelle Handlungen begehst, nur weil du dich ungewöhnlich verhältst".
Im Vorfeld warnte eine antifaschistische Gruppe in München, dass die Demonstration von Rechtspopulisten unterwandert werden könnte.
INDECT eröffnet im Hinblick auf Überwachung bisher völlig unbekannte Möglichkeiten, da das System vor allem auf der Verknüpfung verschiedener Datenbestände funktioniert. So sollen soziale Netzwerke nach verdächtigen Personen durchsucht werden und diese Daten mit Mobilfunkzellenabfragen verbunden werden. Als verdächtig werden zum Beispiel Personen eingestuft, die in der Stadt rennen oder sich sonst ungewöhnlich verhalten. Eingestuft werden soll dass durch eine Software, die Bilder von Überwachungskameras und Drohnen auswertet.
Text-Quellen: heise.de
Robert Clausen (g+) am Samstag, 28.07.2012 23:26 Uhr
@titus_shg ... ein Präventivschlag seitens Al Kaida! Wie? ... eine mit Viren verseuchte Drohne von den Amis ausleihen und bei der Bundestagsabstimmung für die "Diäten" "Die Mächte des Bösen" chirurgisch aus dem Bundestag entfernen, wie es die freundliche US-Administration in Afghanistan praktiziert ...
Ergänzung: @titus, der Kommentar von "katerramus" auf Tagesschau.de ist gut. dazu passt Friedrichs Austausch der Bundespolizeispitze 28. Juli 2012 - 19:46 — katerramus ............. Boah, das ist ja krass. :mad: Kann diese Wahnsinnigen eigentlich noc ...
wenn das wirklich durchkommt... dann heißt es wirklich "WILLKOMMEN IM POLIZEISTAAT".... ...
Jupp, titus_shg ... es geht nur um den braven Bürger! Ein echter Terrorist, so wie ich, hat für den möglichen Fall der Fälle, eine "Legende" vorbereitet, die sich wiederum in meinem Alltagsleben einfügen lässt, also eine normale Plausibilitätsüberprüfung übersteht ... ferner enthält die Legende ein ...
So, in der Tagesschau ist INDECT dann auch gelandet: http://www.tagesschau.de/ausland/indect100.html ... und verstrickt er sich in Widersprüche, dann verpasst der unschuldige Bürger auch den 2./3.Zug! ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.