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ZDF-Reportage sorgt für Empörungswelle bei Zalando

Screenshot aus Zalando-Werbespot

Screenshot aus Zalando-Werbespot

Ein Bericht des Zweiten Deutschen Fernsehens erhob am Mittwochabend schwere Vorwürfe gegen das Verkaufshaus Zalando. Wie ein verdeckter Mitarbeiter feststellen konnte, herrschen zumindest in einem der Firmenlager katastrophale Arbeitsbedingungen. Die kritische Reportage sorgte letztendlich für einen „Shitstorm“ auf der Facebook-Seite des Unternehmens. Etliche Besucher riefen gar zu Boykotten auf.

Durch seine radikale Werbekampagne ist die Firma Zalando mittlerweile deutschlandweit bekannt. In etlichen Werbespots und Internetreklamen wirbt man mit günstigen Preisen. Der öffentlich-rechtliche Sender konnte im Rahmen seiner Sendung ZDFzoom nun allerdings beleuchten, wie das Unternehmen zu seinen billigen Angeboten kommt.

Dem Journalisten Marc Rosenthal gelang es, durch die Einschleusung eines verdeckten Mitarbeiters, die Arbeitssituation in einem der Zalando-Lager festzustellen. Wie er dabei erkannte, scheint der Konzern seine etlichen Arbeiter durch gnadenlos niedrige Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen auszunutzen. Die meisten der Angestellten sind dafür zuständig, Pakete anhand bestimmter Lieferlisten zu befüllen oder Retoursendungen zu registrieren. Dabei wird von gewissen Vorarbeitern stets ein Mindestpensum gefordert, während die Firma ohnehin nur den ostdeutschen Mindestlohn von 7,01 Euro zahlt.

Auf Facebook sorgte die Reportage nach der Aussendung am Mittwochabend für einen „Shitstorm“ auf der Facebook-Präsenz der Firma. Etliche Besucher äußerten Beleidigungen, Beschwerden und riefen letztlich sogar zu Boykotten auf. Die Reaktion der Verantwortlichen fiel dabei eher dürftig aus. In einer kurzen Stellungnahme hieß es lediglich, dass die Dokumentation nicht die tatsächliche Arbeitsatmosphäre in den Zalando-Standorten widerspiegele. Zugleich versuchte man, die Schuld auf einen nicht näher genannten Geschäftspartner zu lenken, der angeblich für das Personal und die Prozesse im entsprechenden Lager zuständig sei. Ferner kündigte man an, die beauftragten Dienstleister künftig verstärkt zu überprüfen.

Derweil herrscht auf der Facebook-Seite des Unternehmens noch ein rauer Wind. Weiterhin klagen viele Besucher über die mutmaßlichen Missstände und erklären, zukünftig keine Bestellungen mehr bei Zalando aufzugeben.

Bild-Quellen: derersteraum

Text-Quellen: zoom.zdf

Julian Wolf (g+) am Freitag, 27.07.2012 15:07 Uhr

Tags: zdf mindestlohn zalando

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vgwort
 
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110 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Klertar am 02.08.2012 01:01:03

    Kommt ja immer drauf an wer denn Rap macht.... Rap an sich ist ja eigentlich eine gute Kunstform nur kann man das meiste nicht hören weil es irgendein "gangster" mist ist von nervigen Menschen. Dann gibt es noch Menschen die wahrscheinlich selbst nicht so viel Rap hören aber rappen.... Alligatoah i ...

  • Psycho Mantis am 02.08.2012 00:36:09

    Ja danke für den Tipp, bei mir läuft Rap immer unter dem Radar durch, aber das aktuelle Album hab ich mir jetzt grade gekauft. Werd ich morgen mal das Büro damit beschallen. Meine Kollegen pflegen auch einen tiefschwarzen Humor. ...

  • Klertar am 01.08.2012 22:17:43

    "Egal" von denen ist auch ganz "witzig" ...

  • Psycho Mantis am 01.08.2012 22:04:17

    Haha - ich muss sagen ich habe über das Lied wirklich gelacht. ...

  • Klertar am 01.08.2012 20:05:30

    Was heult ihr alle rum über die Kinder? Die müssen für neue Sneakers nichtmal Porto zahlen. Die haben Hungerlöhne dafür haben wir Arbeitslose..... ...

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