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Durch Googles offenes Betriebssystem gestaltet sich Piraterie auf Android-Smartphones recht einfach. Selbst über harmlose Dateimanager lassen sich die apk.-Dateien an andere Geräte versenden und in der Regel problemlos installieren. Folglich gestaltet sich auch die Auswahl an illegalen Downloadportalen im Netz groß. Die meisten Nutzer scheinen der technischen Hürde gerecht zu werden, eine heruntergeladene Datei auf das Smartphone zu kopieren. Im Gegensatz zu Apple iOS-Politik bleibt auch der Garantieanspruch bei Android-Geräten mit illegal kopierten Apps unberührt, da keine Sicherheitsmaßnahmen zu überwinden sind.
Entsprechende Einbußen müssen die Entwickler-Studios machen, die sich der Programmierung von Android-Apps verschrieben haben. Einen aktuellen Fall beschreibt die Situation der Firma Madfinger Games, die seit Längerem größere Erfolge mit ihrem Spiel Dead Trigger verzeichnen kann.
In einer am Montag veröffentlichten Stellungnahme heißt es, dass ein anderer 3D-Shooter zunächst für weniger als acht Dollar vertrieben wurde. Durch die häufigen illegalen Kopien ging man beim aktuellen Dead Trigger offenbar auf nur einen Dollar zurück. Doch selbst bei diesem Preis sei die Piraterierate „gigantisch“. Letztlich bleibe einem Nichts anderes übrig, als die an sich hochwertig wirkende Software kostenlos zu verkaufen, da man den Spielern ein In-App-Kauf-System ersparen wolle.
Auch andere Unternehmen der Branche berichten immer wieder von enormen Mengen illegal kopierter Apps. Die Firma Com2uS sprach vergangenes Jahr beispielsweise von einem 98-proztentigen Piraterie-Anteil.
Für Google könnte sich diese Situation ebenfalls zu einem ernstzunehmenden Problem entwickeln. Talentierten Programmierer, die über die freie Plattform kein Geld verdienen können, bliebe nicht viel übrig, als ihre Apps für das ebenfalls kontrovers diskutierte iOS-System zu konzipieren. Entsprechend bietet Android 4.1 Jelly Bean eine Verschlüsselungsmethodik, die Abhilfe schaffen soll. Doch bisweilen ist für die wenigsten Geräte ein Update auf das neue System geplant.
Bild-Quellen: androidpit
Text-Quellen: facebook pocketgamer android-developers
Julian Wolf (g+) am Dienstag, 24.07.2012 15:08 Uhr
Ja klar gibts normale Handys, im Nachhinein ist es auch eher fragwürdig mit einem 600€ Handy saufen zu gehen und im Busch aufzuwachen. Hab leider meine Karte sperren lassen, somit funktionierte das mit PlanB nimmer. Aber egal, nicht erreichbar zu sein ist auch ganz angenehm :T ...
Es gibt noch normale Handys? :eek: :p Schon mit "Android Lost" und "Plan B" versucht, dein Phone zu finden? ...
Ganz einfach bullyh, es gibt noch genug Leute die kein Smartphone haben. Eigentlich ist es sogar der größere Teil. Zumindest in meinem Freundeskreis. Ich kauf mir auch keines mehr jetzt wo ich mein s3 verbummelt habe :dozey: ...
Bei Apple kostet die App. :T Sollte aber trotzdem jeder haben. Frag mich, wozu es noch SMS-Flatrates gibt?! :m) ...
Oder der What' App Messanger der mir schon soviel Kohle erspart hat. WhatsApp ist doch kostenlos oder? Also ich benutze das jetzt schon ~2 Jahre. Wenn ich das nicht hätte, ok dann greift eben die SMS-Flat... Da zahle ich ja sowieso dafür. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.