OUYA
In Ausgabe 349 vom Podcast Gamertag Radio sagte die Gründerin des Unternehmens, man habe sich für Android als OS entschieden, weil viele Personen dieses Betriebssystem bereits kennen und wissen, wie sie damit umgehen. Sie und ihr Team arbeiten schon seit Beginn des Jahres an der Entwicklung der neuen Spielkonsole. Besonderes Augenmerk galt von Anfang an dem Controller, der mit den üblichen Knöpfen zuzüglich zu einem Touchpad ausgeliefert wird. Es sei ihr Ziel, die Funktionalität von modernen Smartphones und Tablet-PCs mit einem Touchpad auf einen großen Fernseher zu bringen. Dass man das Touchpad in Händen hält, die Bewegungen aber auf dem Fernseher zu sehen sind, sieht sie nicht als Problem an. Der Hersteller hofft, dass nicht nur Umsetzungen bereits bekannter Spiele veröffentlicht werden. Sie glauben, ihr neuartiger Controller könnte Spielehersteller zur Produktion völlig neuer Games motivieren.
Hack me, please? Allerdings ganz so offen wie anfangs verkündet wird OUYA wohl doch nicht sein. Julie Uhrmann sagte, durch das Rooten der Konsole ginge der Zugang zum eigenen Store automatisch verloren. Bisher haben alle Ankündigungen des Unternehmens so geklungen, als wenn dieser Vorgang mit keinen negativen Konsequenzen verbunden sei. Man arbeite aber derzeit an einer Methode, um die gerootete Konsole wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen, wodurch man wieder Zugang zum Store erlangt. Vielleicht möchte man damit vermeiden, dass die Anwender zu häufig Raubkopien auf dem Gerät zum Einsatz bringen. Möglicherweise wurde man von größeren Spieleherstellern diesbezüglich unter Druck gesetzt, die ihren Support davon abhängig machen, wie einfach nicht gekaufte Kopien auf der OUYA abgespielt werden können. Auch ist noch unklar, ob OUYA eine Lizenz für Googles Play Store bekommt. Vielleicht möchte man mit dieser Entscheidung auf Google einwirken, damit die Software der OUYA im Store von Google aufgenommen wird.
Die Entwickler von Spielen möchte man so frühzeitig wie möglich in den Prozess einbinden. Vor allem, wie sie sagt, um deren ehrliches Feedback zu erhalten. Das Geschäftsmodell des Unternehmens habe man gegenüber der Community und den Entwicklern stets sehr offen dargestellt. Doch auch die Gamer sind sehr kommunikativ: Auf die Frage welche Spiele man gerne auf der OUYA spielen möchte, bekam das Unternehmen von der Community über 45.000 Antworten zurück. Alle Wünsche wird man natürlich nicht berücksichtigen können.
Intern wurde überlegt, wie viel Geld über die Crowdsourcing-Plattform Kickstarter gespendet werden muss, um die Entwicklung der Hardware zu finanzieren. Als innerhalb einer Woche über fünf Millionen US-Dollar eingingen, übertraf das alle Erwartungen des Teams. Man habe jetzt genügend Kapital zusammen, um das Projekt problemlos in Ruhe realisieren zu können. Auch gegenüber Internet-Vertriebsplattformen wie Steam oder Origin sei man offen und möchte so viele unterschiedliche Gamer, Publisher und Entwickler wie möglich an einen Tisch bringen. Niemand soll von Beginn an ausgeschlossen werden.
Wer die Konsole schon jetzt bei Kickstarter vorbestellen möchte, unsere Kollegen von OUYA-News.net haben diesbezüglich ein Tutorial vorbereitet. Leider ist die Durchführung bislang nur den Personen möglich, die über eine Kreditkarte verfügen. Die Kreditkarte wird aber erst am Ende der Kickstarter-Aktion belastet, also in 17 Tagen. Bezüglich des Zeitplans ist die Geschäftsführerin zuversichtlich, nächsten März soll es auf jeden Fall soweit sein.
Bild-Quellen: angel.co
Text-Quellen: ouya-news.net
Lars Sobiraj (g+) am Montag, 23.07.2012 09:18 Uhr
Eigentlich interessant wie die gute Dame um den heißen Brei herumreden kann. Hier hat sie ein Interview gegeben und als es zum Kopierschutz, Raubkopien usw. kommt fasst sie sich Mal extrem kurz und geht dann wieder zum Controller über. ^^ http://ouya-news.net/julie-uhrmann ...
Architektur bedingt hinkt der Vergleich, da Android Hintergrundprozesse erlaubt - iOS nicht, folglich werden bei jedem Programmstart in iOS Daten übertragen, welche bei Android im Speicher gehalten werden (laut der von dir geposteten Statistik besteht der Traffic zu knapp 40% aus eMail und We ...
Also du hast keine großen Alternativen getestet, schon gar nicht xcode aber urteilst darüber. Warum du Eclipse nutzt, ist also, dass du dich nicht umgewöhnen musst. Sehr starkes Argument für eine gute IDE. Gut, dass viele mehrere Sprachen unterstützen, sowie Xcode auch. ...
Eclipse ist IMHO die beste IDE, da meine Programme unter Windows und Linux laufen müssen und sich hierfür eine plattformübergreifende IDE anbietet und Eclipse außerdem alle Sprachen unterstützt bis hin zu Shell Scripten, was mir sehr entgegen kommt, da ich mich unabhängig von der aktuell verw ...
Konnte man schon immer mit Banküberweisung zahlen? Und o2 hab ich nicht. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.