Der unabhängige IT- und Tech-Kanal!
internet.board.entertainment.games.hardware

gulli Logo
  • Home
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • Board
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • News
    • Topnews
    • Interviews
    • Glossen
    • Reportagen
    • Kurioses
    • RSS-Feed
    • Twitter
    • Newsletter
  • NewsPresso
    • Newsübersicht
    • Regeln
    • Highscore
    • RSS-Feed
  • Internet
    • Wissenswertes
    • Filesharing
    • Denkanstösse
  • IT-Sicherheit
    • IT-Lexikon
    • Gesetzliche Lage
    • Cyberkriminalität
    • Abwehrmaßnahmen
    • IT-Forensik
    • Privatsphäre bei Facebook
  • Hard- und Software
    • Zeitreise - PC und N-books
    • Tools
  • Games
    • Geschichte, Gegenwart und Zukunft der PC-Spiele
    • Online-Spiele
    • gulli:Wettbewerbe
    • gulli:Spiele
  • Mobile
    • Zeitreise - Mobile Endgeräte
  • Ansichtssache
    • Kommentiere und bewerte die Fundstücke.
  • Videos
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • Apps
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • gulli
  • News
  • Streit um sexistische Variable im Linux-Kernel
vorherige News
nächste News

Streit um sexistische Variable im Linux-Kernel

Screenshot des Codes

Screenshot des Codes

Der Softwarekonzern Microsoft entschuldigt sich für seine jüngste Ergänzung des Linux-Kernels. Bei der Erweiterung des Codes um eine Unterstützung der HyperV-Virtualisierung benutzte der verantwortliche Entwickler den String „0xB16B00B5“, der übersetzt als „big boobs“ zu deuten ist. Einige Beobachter zeigten sich empört über die sexistische Anmerkung.

Auch das Softwareunternehmen Microsoft arbeitet regelmäßig an der Weiterentwicklung des Linuxkernels, um das Konkurrenzprodukt kompatibel zu den eigenen Technologien zu halten. Zuletzt nahm sich einer der Entwickler der sogenannten HyperV-Virtualisierungsumgebung an, die vom neuen Code unterstützt werden sollte.

Während des Programmierens schien sich der verantwortliche Entwickler jedoch einen Scherz erlaubt zu haben. Statt für eine bestimmte Variable einen gewöhnlichen String zu verwenden, griff er zu der Hex-Bezeichnung „0xB16B00B5“. Im alternativen Leet-Alphabet, das bei internetaffinen Personen bekannt ist, bedeutet diese Zeichenfolge „bigboobs“.

Zuerst wurde das unbeholfen verwendete Wort vom Entwickler Paolo Bonzini entdeckt, der den Vorfall als „kindisch“ bezeichnete. Die Webseite Networkworld nahm sich der Sache an und erkundigte sich bei Microsoft über den Vorfall. Dort war man sich über den Sachverhalt offenbar bereits bewusst und entschuldigte sich für den Fauxpas. Um den Fehler zu beheben, werde man beim nächsten Update des Scripts, die unglücklich benannte Variable beseitigen, so der Konzern.

Auch die Webseite itwire berichtete am vergangenen Mittwoch über den Vorfall. Dort versuchte der Autor des Artikels, Sam Varghese den Sachverhalt allerdings etwas zu relativieren. Schließlich seien Begriffe wie fuck, shit oder bastard zumindest seit Kernel-Version 2.4 überall im Script zu finden. Nicht zuletzt sei die Zahl der Personen, die zum Frühstück regelmäßig den aktuellen Quellcode des Linux-Kernels lese, eher gering.

Prompt reagierte jedoch die weibliche Programmiererin, Máirín Duffy in einem Kommentar auf die beschwichtigenden Worte. Diese erklärte, dass die vorgeblich beleidigenden Codezeilen in der Tat ein Problem darstellen würden. Durch die vielen offensiven Anspielungen entstehe letztlich ein schlechtes Arbeitsklima für Frauen in der Opensource-Szene.

Bild-Quellen: lkml

Text-Quellen: lkml

Julian Wolf (g+) am Freitag, 20.07.2012 16:35 Uhr

Tags: microsoft frauen linux code

Rating Rating Rating Rating Rating
vgwort
 
Weitere interessante News
68 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Kerry am 25.07.2012 20:21:51

    Die von Microsoft produzierten Big Boobs sind mir wurscht. Als viel plamabler erachte ich es jedoch, dass MS-Programmierer scheinbar nicht die simpelsten Grundlagen professioneller Softwareentwicklung beachten. Eine der grundlegenden Regeln ist, im Zusammenhang des Codes sinnvolle Variablennamen zu ...

  • Yulassetar am 23.07.2012 15:34:17

    ich finde es viel schlimmer, das Microsoft am Linuxkernel rumfuchtelt :D ^ This! Ein Skandal ist das! ;D ...

  • Lovntola am 23.07.2012 15:08:49

    Wenn man so leicht eine News bekommt, dann werd ich in Zukunft auch immer ganz böse Wörter in meinen Programmen verwenden :) Und diese wären? ...

  • widarr am 23.07.2012 11:01:09

    Das ist wie gesagt das lustige ^^ Wer Linux verwendet soll mal am Windows 2000 Code, der schon seit einiger Zeit im Netz herumgeistert ein grep -iR "fuck" src/ und dann grep -iR "fuck" src/ | wc -l machen ^^ Ich hab das mal beim Linux 3.5er Kernel gemacht ;D http://pastebin.com/xtxHjD ...

  • damnemokid am 23.07.2012 10:28:18

    Auch die Webseite itwire berichtete am vergangenen Mittwoch über den Vorfall. Dort versuchte der Autor des Artikels, Sam Varghese den Sachverhalt allerdings etwas zu relativieren. Schließlich seien Begriffe wie fuck, shit oder bastard zumindest seit Kernel-Version 2.4 überall im Script zu fin ...

weitere Kommentare lesen     Nachricht kommentieren

Games [Teamspeak]

Teamspeak Server

Teamspeak

Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?

mehr lesen...

Aktuelle gulli:Videos
Play
Gamersplatform: Renaissance Heroes Gameplay
Play
Remember Me - Neuer Story-Trailer
Play
The Elder Scrolls Online - Sammeln und Erkunden
News [Interviews]

Interview mit dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr

Bundestag

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.

mehr lesen...

News [Kurioses]

Japaner erstellt seine Gemälde mit Microsoft Excel

Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr

Gemälde von Tatsuo Horiuchi

Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.

mehr lesen...

gulli:picsArtikel empfehlengulli RSS News Feedsgulli RSS NewsPresso Feedsgulli:Newslettergulli twittertgulli bei facebookGoogle+gulli:news im AppStore
  • Home
  • Board
  • News
  • NewsPresso
  • Internet
  • IT-Sicherheit
  • Hard- und Software
  • Games
  • Mobile
  • Werbung
  • Presse
  • Kontakt
  • Betreiberinfos
  • Chat
  • Jobs
  • Suche

© 1998-2013 InQnet GmbH

Hardwareclips