Google ein Pirat?
Die Autovervollständigung ist normalerweise ein hilfreiches Feature für alle Suchenden, der SNEP ist sie ein Dorn im Auge, sofern es im Internet die Suche nach illegalen Werken erleichtert. Die französische Musikbranche argumentierte vor Gericht, Google würde Urheberrechtsverletzungen erleichtern und sei dafür mitverantwortlich. Im Jahr 2010 hatten die Gerichte dieser Ansicht widersprochen. Eine Suchmaschine zu betreiben sei eben nicht das gleiche, wie illegale Kopien anzufertigen. Der Oberste Gerichtshof entschied nun, die Suchmaschinenanbieter müssen in Frankreich alle Maßnahmen zur Vermeidung von Urheberrechtsverletzungen durchführen. Das Verfahren wurde für weitere Details nun an die Vorinstanz zurück gegeben.
SNEP-Geschäftsführer David El Sayegh kommentierte das Urteil sichtlich zufrieden: "Diese Entscheidung zeigt, dass Suchmaschinenanbieter dafür verantwortlich sind, das Internet an erster Stelle zu regulieren." Auch wenn die letzte Entscheidung noch nicht gefallen ist, hat Google bereits freiwillig mit der Zensur ihrer Suchergebnisse begonnen. Der SNEP reicht das offenbar noch nicht aus. Die Verwertungsgesellschaft will nicht nur den illegalen Vertrieb von Musikstücken unterbinden, sondern die Verbreitung aller möglichen urheberrechtlich geschützten Werke.
Bild-Quellen: TecnoBita
Text-Quellen: gigaom.com
Lars Sobiraj (g+) am Montag, 16.07.2012 20:26 Uhr
Die Verwertungsgesellschaft will nicht nur den illegalen Vertrieb von Musikstücken unterbinden, sondern die Verbreitung aller möglichen urheberrechtlich geschützten Werke. Das würd ich unterstützen. ZB Werbung für urheberrechtlich geschützte Werke, der Vertrieb in Sup ...
Ich würde es sooo gerne sehen, dass Google beides zensiert. Sowohl auf das, was geklagt wird, als auch die Produkte des Klägers. Mal davon abgesehen regulieren Suchmaschinen nichts, sondern man kann sie dazu mißbrauchen. (naja durch ihren Ranking algorithmus regulieren sie ...
Ich würde es sooo gerne sehen, dass Google beides zensiert. Sowohl auf das, was geklagt wird, als auch die Produkte des Klägers. Mal davon abgesehen regulieren Suchmaschinen nichts, sondern man kann sie dazu mißbrauchen. (naja durch ihren Ranking algorithmus regulieren sie schon, aber der ist ja ...
Reiner Copyrightfaschismus! ...
Das schönste: Gibt man statt Jude Holocaust ein wird einem als 2. Vorschlag "Holocaust Lüge" vorgeschlagen.:unknown: Naja, da kann man die Franzosen ja kaum noch kritisieren :( Unter den Wötern N*ger, H*rensohn, Mutterf*cker, K*nacke, Schw*chtel, Schl*mpe gibt es auch keine Vervollständigung.... h ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.