Der unabhängige IT- und Tech-Kanal!
internet.board.entertainment.games.hardware

gulli Logo
  • Home
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • Board
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • News
    • Topnews
    • Interviews
    • Glossen
    • Reportagen
    • Kurioses
    • RSS-Feed
    • Twitter
    • Newsletter
  • NewsPresso
    • Newsübersicht
    • Regeln
    • Highscore
    • RSS-Feed
  • Internet
    • Wissenswertes
    • Filesharing
    • Denkanstösse
  • IT-Sicherheit
    • IT-Lexikon
    • Gesetzliche Lage
    • Cyberkriminalität
    • Abwehrmaßnahmen
    • IT-Forensik
    • Privatsphäre bei Facebook
  • Hard- und Software
    • Zeitreise - PC und N-books
    • Tools
  • Games
    • Geschichte, Gegenwart und Zukunft der PC-Spiele
    • Online-Spiele
    • gulli:Wettbewerbe
    • gulli:Spiele
  • Mobile
    • Zeitreise - Mobile Endgeräte
  • Ansichtssache
    • Kommentiere und bewerte die Fundstücke.
  • Videos
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • Apps
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • gulli
  • News
  • Polizei erfindet Drogendelikt, liest Notarztbericht nicht
vorherige News
nächste News

Polizei erfindet Drogendelikt, liest Notarztbericht nicht

Rettungsdienst on Tour. Foto: Dennis Matthies

Rettungsdienst on Tour. Foto: Dennis Matthies

Udo Vetter berichtet von einem Unfallopfer, dem aufgrund der Einstichlöcher des Notarztes vorgeworfen wird, er habe Heroin konsumiert. Das Straßenverkehrsamt wollte ihm deswegen den Führerschein entziehen, das Drogendezernat nahm ebenfalls seine Arbeit auf. Mangelnde Fantasie kann man den Beamten zumindest nicht vorwerfen.

In der Folge eines schweren Autounfalls lag ein Mann im Koma, der vom Notarzt eine Infusion bekam. Der Notarzt hatte seine Mühe, die Venen zu lokalisieren, weswegen er den Unterarm des Mannes mehrfach stechen musste. Tage später erhielt das Unfallopfer Post von der Polizei. Ihm wurde vorgeworfen, Heroin konsumiert zu haben. Ein Beamter hatte kurz nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus die Verletzungen am Unterarm entdeckt, wahrscheinlich hatte das Krankenhauspersonal ähnliche Probleme bei der Suche nach seinen schlechten Venen. Weil der Notarzt dem Verletzten ein morphiumhaltiges Medikament gegen die Schmerzen gab, wurde kurz nach seiner Einlieferung im Blut "freies Morphin" festgestellt. Drogenderzernat und Straßenverkehrsamt nahmen nach dem Hinweis des Kollegen ihre Arbeit auf. Man bereitete sogar den Entzug des Führerscheins Klasse 3 vor. Hätte sich jemand die Unterlagen des Notarztes durchgelesen, hätte niemand mehr geglaubt einen Junkie erwischt zu habe. Der hatte nämlich neben der Gabe der Opiate auch die venöse Versorgung des Patienten dokumentiert. Allerdings hatten die Polizisten Probleme mit der schwer entzifferbaren Schrift des Arztes. Statt sich zu erkundigen, haben sie ihre eigenen Schlüsse aus den vorliegenden Indizien gezogen.

Doch damit nicht genug. Der Staatsanwalt stellte kurze Zeit später das Verfahren gegen den Mandanten von Udo Vetter ein. Er schrieb: "Der positive Befund der Blutprobe auf Opiate kann nicht widerlegbar auf die ärztliche Morphin-Gabe am Unfallort zurückgeführt werden." Im Klartext glaubt er nicht so recht an die Erklärung des Strafrechtlers, kann ihm aber nicht das Gegenteil beweisen. Dazu passt hervorragend, dass vom Staatsanwalt mit keinem Wort erwähnt wird, dass niemand den Bericht des Notarztes gelesen hat. Ansonsten wäre es nie zu einer Anklage gegen den mutmaßlichen Drogenkonsumenten gekommen.

Bild-Quellen: mechanicman.deviantart.com

Text-Quellen: lawblog.de

Lars Sobiraj (g+) am Freitag, 13.07.2012 17:07 Uhr

Tags: polizei udo vetter staatsanwalt law blog

vgwort
 
Weitere interessante News
28 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Trollolol am 16.07.2012 20:38:15

    Nur 104 Polizisten haben da mitgewählt? ...

  • Zeddicius am 16.07.2012 19:19:48

    find zwar jetzt nicht grade sone richtige auflistung der zahlen, habe es aber des öfteren in docus etc gesehen, dass anzeigen ggn polizisten meist reine zeitverschwendung sind*.. Liegt vielleicht daran, dass erst seit dem 1. Januar 2009 die Staatsanwaltschaften dazu v ...

  • Medimo am 16.07.2012 13:19:37

    Ich schrieb doch bereits, dass das wohl irgendein Linker dazueditiert hat. ;) find zwar jetzt nicht grade sone richtige auflistung der zahlen, habe es aber des öfteren in docus etc gesehen, dass anzeigen ggn polizisten meist reine zeitverschwendung sind*.. " W ...

  • Troll-Account am 15.07.2012 17:26:44

    Ich schrieb doch bereits, dass das wohl irgendein Linker dazueditiert hat. ;) ...

  • Igel0 am 15.07.2012 16:29:45

    Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (bspw. Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Hilf bitte der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf ...

weitere Kommentare lesen     Nachricht kommentieren

Games [Teamspeak]

Teamspeak Server

Teamspeak

Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?

mehr lesen...

Aktuelle gulli:Videos
Play
Hands-On - Google Now mit deutscher Sprachausgabe
Play
Call of Duty: Ghosts - Deutscher Trailer
Play
Call of Duty: Ghosts - Reveal Trailer
News [Interviews]

Interview mit dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr

Bundestag

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.

mehr lesen...

News [Kurioses]

Japaner erstellt seine Gemälde mit Microsoft Excel

Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr

Gemälde von Tatsuo Horiuchi

Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.

mehr lesen...

gulli:picsArtikel empfehlengulli RSS News Feedsgulli RSS NewsPresso Feedsgulli:Newslettergulli twittertgulli bei facebookGoogle+gulli:news im AppStore
  • Home
  • Board
  • News
  • NewsPresso
  • Internet
  • IT-Sicherheit
  • Hard- und Software
  • Games
  • Mobile
  • Werbung
  • Presse
  • Kontakt
  • Betreiberinfos
  • Chat
  • Jobs
  • Suche

© 1998-2013 InQnet GmbH

Hardwareclips