Megaupload
Am heutigen Dienstag wurde beschlossen, dass das Verfahren gegen Kim Dotcom, Mathias Ortmann, Finn Batato und Bram van der Kolk weiter verzögert wird. Kim "Dotcom" Schmitz ist deswegen wenig erfreut. "Sie haben mir mein Geschäft zerstört und mein Vermögen genommen. Die Zeit erledigt dann den Rest", schreibt er auf Twitter und gibt dem Premierminister von Neuseeland die Schuld. Laut eines Verteidigers von Schmitz sehne sich dieser den Gerichtstermin herbei. Als nächstes erfolgt eine Anhörung vor dem Gerichtshof in Virginia, USA. Megaupload-Anwalt Ira Rothken beantragte die Aufhebung der Beschlagnahmung der Domain und ist zuversichtlich, dass Richter O’Grady dem Antrag zustimmen wird. Der Richter soll zudem eine Anhörung anordnen, die die Rückgabe aller beschlagnahmten Daten der Megaupload-User zur Folge hätte. Nach Angaben von Rothken sind derzeit fünfundzwanzig Juristen in den USA, Neuseeland, Hong Kong und den Niederlanden mit dem Fall betraut. Keiner der Anwälte sei ungeduldig. Und dennoch können sie aufgrund der beschlagnahmten Geldmittel bislang nicht für ihre Arbeit bezahlt werden. Die Anklage bezeichnet Rothken als "experimentell". Bislang habe es in der Geschichte der USA noch keinen Fall gegeben, bei dem ein Filehoster für die Urheberrechtsverletzungen Dritter verantwortlich gemacht werden soll.
Zu den Verzögerungen der Anhörung kam es, nachdem die Durchsuchungsbefehle gegen Kim Schmitz und Megaupload wegen Formfehlern angezweifelt wurden. Ende Juni hatte ein neuseeländisches Gericht die Durchsuchungsbefehle für ungültig erklärt. Die Straftaten, die zu den Durchsuchungen führten, seien nicht ausführlich genug beschrieben worden. Auch muss das FBI nun deren Unterlagen offen legen. Das Gericht kam zum Urteil, eine faire Verhandlung sei ohne das Material nicht möglich. Das FBI versucht die Herausgabe dennoch zu unterbinden.
Dem Portal The Hollywood Reporter sagte Schmitz, dem US-Justizministerium ginge es lediglich darum, die komplette Branche der Filehoster fertig zu machen. Dotcom weiter: "Ich glaube nicht, dass sie auf die Welle vorbereitet sind, die nun auf sie zukommt." Das Justizministerium war gegenüber dem Magazin zu keiner Stellungnahme bereit. Man gab lediglich bekannt, alle Kommentare hebe man sich für das Gerichtsverfahren auf. Dotcom kommentiert abschließend: "Das Internet steht vereint hinter mir. Jeder kann nun sehen, was passiert. Hollywood hat die Kontrolle über die Politik übernommen. Sie haben ihre mit Action angereicherten Drehbücher in die echte Welt übertragen."
Bild-Quellen: Lunar191 @ flickr.com
Text-Quellen: Wired THR Twitter
Lars Sobiraj (g+) am Dienstag, 10.07.2012 17:10 Uhr
Auch hierzu gibts News aus der Bitcoinwelt: Der Gründer der schwedischen Piratpartiet Rickard Falkvinge hat Kim Dotcom empfohlen auf Bitcoin umzusteigen, damit seine Gelder bis dahin nicht mehr so schnell eingefroren werden können. Er hat es auch mitbekommen, und die beiden Tweets vom 10. und ...
Das ist Ansichtssache :rolleyes: ...
er weiß, wie man diese umsetzen kann und er kann Menschen manipulieren und hat wie man sieht mehr erreicht, als einige "Hater" es jemals werden. Und darauf soll man stolz sein? Wer Menschen manipuliert, um seine Ziele zu erreichen, ist ein Arschloch. ...
Nein, bis er von Kiel nach München gezogen ist... 1x kam er "zu Besuch" mit seinem Mercedes damals und schon da soll er sich wohl sehr verändert haben. Mein Bekannter hatte seine Jugend mit ihm verbracht und die waren laut seiner Aussage schon mit 15/16 in netten Restaurants essen. Fing eben all ...
er hat bestimmt noch ein paar Geldkoffer im Garten vergraben und jedesmal, wenn er diesen komischen aufblasbaren Panzer in den Garten packt, da befindet sich Kimse im Panzer und buddelt einen Koffer aus... :D ne, im Ernst, er hat mit Sicherheit noch Kohle im haus versteckt, denn da sind ja soviele ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.