Tintenpatronen
Zu Anfang des Jahres weckten überraschend niedrige Preise für vermeintliche Original-Druckerpatronen die Aufmerksamkeit der Behörden. Letztlich konnte die Stadt Obertshausen im Landkreis Offenbach als Ursprungsort der gefälschten Produkte ausfindig gemacht werden. Die Fälscherwerkstatt, die die Beamten dort in einer Lagerhalle vorfanden, war allem Anschein nach überraschend gut ausgebaut. Der Leiter des Offenbacher Betrugskommissariats, Werner Kerpen erklärte: „Ich bin seit über 30 Jahren Polizist - eine derartige Produktionsstätte ist mir aber bisher noch nicht untergekommen“.
Die Beamten ordneten nach ihrem Fund den Abtransport sämtlicher Fundstücke in mehreren Lieferwagen an. Die Tintenpatronen von Herstellern wie Brother, HP und Kyocera wurden offenbar über mehrere Monate hinweg möglichst unauffällig mit minderwertiger Tinte neubefüllt. Um den Plagiatsverdacht abzuwenden, wurden überdies gefälschte Verpackungen, Hologramme, Siegel und beiliegende Zettel angefertigt. Wie die Offenbach Post berichtet, hatten sogar die herbei beorderten Sachverständige der geprellten Hersteller Probleme, die Fälschungen zu erkennen.
Kerpen drückte ferner seine Verwunderung über den Standort der Plagiatsfabrik aus. Nach den bisherigen Erkenntnissen seien derartige Falsifikate stets im Ausland hergestellt worden. Eine Produktionsstätte auf deutschem Boden bezeichnete er als einmalig.
Wie viele Personen sich an dem illegalen Geschäft beteiligten, ist bislang noch nicht geklärt. Lediglich der 47-jährigen Geschäftsführer aus Offenbach konnte identifiziert werden. Nach der polizeilichen Vernehmung wurde der Beschuldigte allerdings wieder auf freien Fuß gesetzt.
Bild-Quellen: tintenalarm
Text-Quellen: op-online
Julian Wolf (g+) am Dienstag, 10.07.2012 17:17 Uhr
Ich glaub nicht das die schlechte Tinte abgefüllt haben ganz einfach deshalb, sie wären dann aufgeflogen wenn sich die ganzen Kunden beschweren. Gut Tinte ist ja nicht teuer. Man bekommt gute tinte schon für ~35€/Liter. Da sind die Gewinnspannen immer noch imens wenn die Originaltinte 4000€/Liter k ...
Also das hier verlinkte Video ist ja schon ganz nett, aber es wird hier ja viel über den Preis der Tinte gesprochen (und das immer weniger in der Kartusche ist). Was doch aber wirklich interessant ist, sind doch die (Zahl der druckbaren Seiten / Preis pro Kartusche). Es ist doch völlig Wurst wievie ...
Interessante Beiträge hier. Klar, die originalen Tinten sind zu teuer, das ist Fakt. Das rechtfertigt aber in keinster Weise das Fälschen. Man könnte ja auch einfach hochwertige Tinte verkaufen. Leider war da wohl die Gewinnspanne zu gering. Die Fälschungen wurde ja nicht erstellt um den armen End ...
solang ma keinen drucker für fotos hat isses doch scheiß egal welche suppe in der patrone is:D das überhaupt jemand die originalen noch kauft :rolleyes: ...
wenn ich mir einen Drucker kaufe, mache ich mir vorher Gedanken über die Patronen. Aktuell habe ich meine canon Patronen MINDESTENS über 10 mal aufgefüllt mit einer Billigtinte und qualitativ reicht es für saubere Briefe allemal. Hmmm,.... Bist ja ein ganz Schla ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.