Bye, bye Miss American Pie: Screenshot des geleakten Videos
Das angeblich vom September 2009 stammende Video zeigt, wie die Helikopter-Crew erst das im englischen Sprachraum weithin bekannte Lied "Bye-bye Miss American Pie" singt, während sie eine Gruppe von Afghanen mit einer Hellfire-Rakete beschießt. Die Überlebenden werden beim Versuch, zu fliehen, mit dem Bord-MG beschossen. Viele Zuschauer dürften sich an das 2010 von WikiLeaks veröffentlichte "Collateral Murder"-Video zu erinnern. Wie damals erinnern die Aufnahmen und das Verhalten der Soldaten fast an ein Computerspiel - "nice shot", "guter Schuss", so einer der Soldaten, als die Rakete mitten in der Personengruppe einschlägt.
Es ist unklar, ob die Zielpersonen feindliche Absichten haben. Medienberichten zufolge gruben sie in der Mitte der Straße, was weithin als Indiz für den Versuch, Sprengsätze zu platzieren, interpretiert wird. Afghanische Behörden warfen den US-Streitkräften in der Vergangenheit allerdings mehrfach vor, in derartigen Situationen irrtümlich Landarbeiter oder Personen, die an Bewässerungsgräben arbeiteten, beschossen zu haben.
Die zuständigen Militärbehörden zeigten sich bislang zurückhaltend. "Wir wissen von dem Video, das im Internet veröffentlicht wurde und bei dem es sich scheinbar um eine Aufnahme von einem ISAF-Luftkampf-Einsatz in Wardak handelt," so Martin Crighton, Sprecher der von der NATO angeführten International Security Assistance Force (ISAF) in Afghanistan, "Leider scheint das Video keinen Datumsstempel zu haben, der uns erlauben würde, es einem unmittelbaren Kontext zuzuordnen. In jedem Fall ist jeder Eindruck unangemessenen Verhaltens aus dem Video nicht repräsentativ für die professionellen Angehörigen der Streitkräfte, die die ISAF-Koalition bilden." Die US-Streitkräfte äußerten sich einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" zufolge bislang nicht zu dem Vorfall.
Die Authentizität des Videos ist bislang nicht restlos geklärt. Technisch wäre es durchaus möglich, die Tonspur des Videos nachträglich zu manipulieren. Hinweise darauf, dass eine derartige Fälschung stattfand, gibt es bislang aber nicht.
Sollte sich das Video als echt herausstellen, dürfte es den Ruf der US-Streitkräfte in Afghanistan weiter beschädigen. Viele Afghanen haben nach der Veröffentlichung von Videos, in denen US-Soldaten auf tote Afghanen urinieren, mit Leichenteilen von Attentätern posieren oder wahllos auf Zivilisten schießen, ohnehin den Eindruck, dass es der US-Armee an Respekt vor Menschen und Kultur Afghanistans fehlt. Auch innerhalb vieler NATO-Staaten ist der Militär-Einsatz in Afghanistan zunehmend unpopulär, was durch ein derartiges Video noch verstärkt werden könnte.
Text-Quellen: The Guardian
Annika Kremer (g+) am Montag, 09.07.2012 21:55 Uhr
da singt kurz jemand eine zeile eines liedes und es wird so medial aufbereitet. eigentlich ist das der eigentliche skandal ihr erkennt ihn nur nich. True Wenn man bedenkt; es wurde bereits aus Kriegen Profit gescheffelt (Filme, Dokus, Musik, Videospiele)... wer s ...
Seit wann lässt ein deutscher Schulabschluss Schlüsse auf geistige Reife und Selbständigkeit zu? Es ging um soziale Abgründe. Zugegeben eine der Personen war tatsächlich dumm wie Stroh, aber den Rest kenne ich selbst sehr gut und die besitzen alle geistige Reife. ...
Mit einem Lied auf den Lippen geht alles besser:T Douglas MacArthur “The soldier, above all other people, prays for peace, for he must suffer and bear the deepest wounds and scars of war.” Die Soldaten haben es sich nicht ausgesucht. Die Soldaten haben auch nicht im Bundestag dem Kampfe ...
wie harmlos da singt kurz jemand eine zeile eines liedes und es wird so medial aufbereitet. eigentlich ist das der eigentliche skandal ihr erkennt ihn nur nich. ...
Das beeinhaltet in der Regel halt auch das man seine Ziele nicht mehr als Menschen sieht oder zumindest als minderwertiger. Schließlich will man sich ja an einen Grund klammern der einem klar versichert: "Ich bin morgen nicht auf der anderen Seite des Gewehrlaufs.".[/ ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.