
Es war der Versuch, ein neues Geschäftsmodell auszuprobieren. Der Versuch gelang, wenngleich nicht vollständig so wie erwartet. Man erklärte, dass man zukünftige Alben wieder zum Festpreis verkaufen werde.
Wie nun bekannt wurde, stand es zum damaligen Zeitpunkt jedoch offensichtlich nicht besonders gut um die Band. Wie deren Manager Brian Message erklärt, hatte er der Band damals geraten, sich aufzulösen. Aufgrund massiver Schwierigkeiten bei den Aufnahmen zum Album "In Rainbows" sah er sich zu dieser Empfehlung genötigt. "Man muss ehrlich sein, wenn es nicht klappt", erklärte er gegenüber dem Music Managers Forum in Dublin. Obwohl die Band ausgelaugt war, ignorierte man jedoch den Rat des Managers und arbeitete weiter.
Besonders interessant wurde sein Vortrag jedoch aufgrund eines weiteren Details, das im Zusammenhang mit "In Rainbows" steht. Der ursprüngliche Gedanke, das Album zum individuellen Wunschpreis an die Fans zu verkaufen, stamme nicht von der Band. "Zwei meiner Partner in der Management-Branche kamen mit dieser Idee des Zahl-was-du-willst Konzeptes. Wir, also die Band und ich waren wirklich aufgeregt, etwas tapferes und zugleich verrücktes zu tun. Wir erkannten, dass wir durch die Nutzung des Internets als Vertriebsmedium 173 Länder erreichen konnten, während es uns weniger als drei Cent für den Vertrieb einer Kopie kosten würde", erklärte Message. Seiner Ansicht nach sei Radiohead auch eine Band, die "einen Schritt voraus" sei, im Vergleich zu der regulären Plattenindustrie und deren Hauptproblemen. Wenn es nach ihm ginge, sollte Filesharing nicht als illegal angesehen werden. "Wir glauben, dass Filesharing auf P2P-Basis legalisiert werden sollte. Der Austausch von Musik ohne kommerziellen Hintergrund ist eine großartige Sache für die Kultur und die Musik." Mit dieser Ansicht ist er vermutlich nicht alleine. (Firebird77)
(via nme, thx!)
News Redaktion am Samstag, 09.05.2009 22:38 Uhr
Gut, damit wären diese 0,00001% auch erwähnt worden... Lol, also wenn selbst der eigene Manager meint man solte sich lieber auflösen als weiter zu machen ist es eigentlich echt Zeit den Stecker zu ziehen, oder? Davon abgesehen ist es eh nicht meine Musik. ...
Außerdem gibt es auch genug Leute, die sich Musik downloaden zum "Erst-Anhören" aber dann trotzdem kaufenGut, damit wären diese 0,00001% auch erwähnt worden... ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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