Der Razzia gingen rund zwei Jahre dauernde Ermittlungen voraus, in deren Rahmen sich die Beamte auch in einschlägigen Foren als Internet-Kriminelle ausgaben. Sie verhinderten dabei nach eigenen Angaben Schäden in Höhe von 205 Millionen US-Dollar (rund 164 Millionen Euro).
Elf der 24 Verdächtigen wurden in den USA festgenommen. Die anderen 13 verteilten sich auf andere Länder, darunter Großbritannien und Japan. Zwei der US-amerikanischen Verdächtigen wurden gestern bereits dem Richter vorgeführt. Bei allen Festgenommenen handelt es sich nach Behörden-Angaben um Männer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren. Ihnen werden verschiedene IT- und Betrugsdelikte sowie die Gründung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Einigen von ihnen droht eine Höchststrafe von bis zu 40 Jahren Haft.
Die Ermittlungen des FBI nutzten offenbar einen sogenannten Honeypot: ein im Jahr 2010 eigens für diesen Zweck durch die Behörden eingerichtetes Carding-Forum, "Carder Profit", über das die Daten kompromittierter Kredit- und EC- Karten gehandelt wurden. Das Forum wurde im Mai dieses Jahres vom Netz genommen.
Text-Quellen: Reuters
Annika Kremer (g+) am Mittwoch, 27.06.2012 14:58 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.