The internet was made for...
Die Spende der Manwin SARL aus Luxemburg ist nicht ganz unkritisch, weil deren Portale massenweise urheberrechtlich geschützte Videos von Drittanbietern vorhalten. Das Geschäftsmodell der Video-Portale verläuft stets nach dem gleichen Schema. Kurze Videos in niedriger Auflösung können von den Besuchern umsonst konsumiert werden, für hochauflösendes Bildmaterial muss man einen Vertrag über einen kostenpflichtigen Premium-Zugang abschließen. Und obwohl die Töchterunternehmen von Manwin selbst Erwachsenenfilme produzieren, befindet sich ein Großteil der bei YouPorn, PornHub und Co. angebotenen Filme nicht im Besitz des Unternehmens. Im Unterschied zu manchen Filehostern entfernen sie allerdings die Filme, sollten sie von den Rechteinhabern eine Aufforderung dazu erhalten. Über 400 Hersteller sind mittlerweile dazu übergegangen, aus der Not eine Tugend zu machen. Sie nutzen die Videoportale als Werbeplattform und hoffen, über kostenlose Kurzfilme mehr eigenen Content kostenpflichtig vertreiben zu können.
Die Piratenjäger der ACIUF brachten kürzlich den Anbieter pornbb zu Fall, nun läuft ein Verfahren gegen den Sharehoster Oron. Der Organisation missfällt das Bonus-Programm des Filehosters, wonach die Uploader besonders gefragter Dateien finanziell entlohnt werden. Die Spende von Manwin könnte man auch als Freifahrtschein interpretieren. Zwar gab die Anti-Piraterie-Organisation bekannt, sie würden bei den Portalen von Manwin bezüglich der Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen keinen Unterschied machen. Das Unternehmen habe keinen Anspruch auf Immunität erhoben. Dennoch wird man kaum jemanden hart angehen, der momentan für die Deckung der eigenen Kosten aufkommt.
Rückendeckung erfährt die ACIUF derzeit von Corbin Fisher. Das Studio sieht seine Rechte in mindestens 232 Fällen als verletzt an und strengte letzten Mittwoch eine Klage in Höhe von 34.8 Millionen US-Dollar gegen die Betreiber von Oron an. Der Cyberlocker hat es mit seinem Angebot beim Alexa Ranking immerhin auf Platz 935 gebracht. Der Kläger versucht derzeit auch die in den USA registrierte Domain des Sharehosters zu übernehmen.
Werbevideo der ACIUF: The fight against pirates.
Bild-Quellen: epirate.deviantart.com
Text-Quellen: aciuf.org xbiz.com TorrentFreak
Lars Sobiraj (g+) am Montag, 25.06.2012 09:28 Uhr
Ich dachte sie hätten pornbb "zu Fall gebracht". Die Seite ist aber immernoch online ...
Es sei den man mag die ,,Hobbyfilmer´´ ^^ Ich hab diese stupiden Drehbücher ohne leidenschaft eh satt :P ...
wer gibt heutzutage denn noch geld für pornos aus? :unknown: Das wie bei Filmen. Für "Qualität" soll man eben zahlen, sonst kriegt man nur die ganzen Hobby Filmer oder schlicht geklautes. Am Ende braucht man ja keine Bilder, dafür hat man ja seine(n) Freund(in) ...
da wünsche ich gutes gelingen :D:T ...
Ja, genau solche full HD-Seiten werden mit Hilfe der Spende durch die Anti-Piraterie-Vereinigung verfolgt. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.