
Als BitTorrent-Client mit dem früheren Namen Azureus, konnte Vuze viele Fans im Filesharing-Bereich für sich gewinnen und wurde seit seiner Geburtsstunde im Jahr 2003 eine feste Größe im BitTorrent-Client Bereich.
Bis heute unterliegt dieser einer GPL-Lizenz und ist somit Open Source. Mit Vuze to go hat sich dies nun jedoch geändert. Vuze to go ist Closed Source und als besonderes Detail kostet der Client 9,99 US-Dollar. Zu diesem Schritt sahen sich die Entwickler nach einer Umfrage unter der Community gezwungen. Rund 72 Prozent gaben an, dass sie eine tragbare Festplatte besitzen würden, was die Entwickler dazu veranlasste, Vuze to go zu programmieren. In Zusammenarbeit mit Ceedo gelang dieser Schritt, da ein virtuelles Betriebssystem notwendig war, um die fehlende Java-Installation auf tragbaren Laufwerken zu umgehen.
Aus dieser Partnerschaft erwuchsen jedoch auch einige Nachteile für die Community, die so wohl nicht erwartet wurden. Zum einen wird die portable-Version des BitTorrent-Clients kostenpflichtig, was für Filesharing-Clients wohl an sich äußerst außergewöhnlich ist. Zum anderen führte die Partnerschaft mit Ceedo dazu, dass die tragbare Version keine Open-Source Anwendung wurde. "Die Vuze-Anwendung im Vuze-to-go Paket ist nach wie vor Open Source. Jedoch ist das virtuelle Betriebssystem von Ceedo dies eben nicht", erklärte Chris Thun, der Marketing-Direktor von Vuze. Eine Test-Version des Clients steht inzwischen ebenfalls zur Verfügung. Es bleibt abzuwarten, wie viele Freunde diese ungewöhnliche Vertriebsstrategie finden wird. Gerade in diesem Bereich ist es normal, dass jegliche Software kostenlos vertrieben wird. (Firebird77)
(via torrentfreak, thx!)
(Bild via vuze, thx!)
News Redaktion am Sonntag, 10.05.2009 18:22 Uhr
Ist die Überschrift nicht irreführend? Vuze ist und bleibt OS, nur das Betriebssystem für die portable Festplatte ist CS, und vermutlich zahlt man auch dafür die paar Dollar (auch Entwickler möchten essen!). Ich fände es eher spannend, OS-Software mit "Mehrwert" zu versehen, CS zu machen und ...
Ich stör mich eher daran, dass es Closed Source geworden is, als dass es was kostet. Ich hätt kein Problem für ein Programm was zu zahlen, das ich auf Bestellung programmieren lassen habe, den quellcode hät ich dann aber auch gerne. Man könnt ja zB selber noch was damit anfangen und is unabhän ...
ist schon sinnlos es kostenpflichtig zu machen, da es viel zu viele alternativen gibt. fahre immer noch gut mit µtorrent ...
Ein kostenpflichtiges BitTorrent Programm - Man lasse sich diesen Satz auf der Zunge zergehen :D ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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