
Welche Ursachen und Auswirkungen hier in den letzten 10 Jahren auch immer eine Rolle gespielt haben. Fest steht: Die Musikindustrie hat Schlagseite und auch wenn sie es höchst ungerne zugeben würden: Ihr Vertriebsmodell ist quasi am Ende. Seit der Digitalisierung der Musik hat dieser Bereich einschneidene Änderungen hinnehmen müssen. Nach dem Siegeszug der ersten Tauschbörsen und zuvor der Einführung der MP3 war das alte Vertriebsmodell in kürzester Zeit überflüssig geworden. Musiker verdienen heute ihr Geld zumeist durch ihre Konzertauftritte und das dazugehörige Franchising. Mit abgesetzten Alben oder Singles ist schon lange kein Staat mehr zu machen.
Doch die Problematik beschränkt sich nicht nur auf diesen Sektor, vieles ist in Bewegung geraten. Betroffen sind unter anderem auch die Bereiche Filmwirtschaft, Radiosender und Printmedien. Die Verlage beschweren sich darüber, dass News mehr und mehr kostenlos im Web gelesen werden, gedruckte Zeitungen und Zeitschriften verkaufen sich kaum noch. Kinofilme werden vermehrt aus dem Internet heruntergeladen oder kostenlos per Stream verfolgt. Auch das Radioprogramm ihrer Wahl hören sich immer mehr Menschen im Internet an. Selbst das gute alte Fernsehen bewegt sich beispielsweise als Videopodcast oder Stream langsam aber stetig vermehrt in Richtung Web.
Bezogen auf die Musikindustrie steigen zwar die Verkaufszahlen digitaler Musik im Web an. Dieser Anstieg kann aber die Verluste im Versand und in den Geschäften längst nicht aufwiegen. Die beteiligten Wissenschafter versuchen zu ergründen: Wie ist all dies zustande gekommen, wo genau liegen die Ursachen des Debakels?
FOEM und die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. lädt alle Musiker, Musikliebhaber und auch Filesharer ein, sich an dieser Umfrage zu beteiligen. Sie wurde von Mitarbeitern der polnischen Akademie für Geisteswissenschaften in Lodz, vom britischen Oxford Internet Institut und der Universitäten von Roskilde (Dänemark) und Panteion (Griechenland) entwickelt. Die Teilnahme nimmt jeweils nur zwischen fünf und fünfzehn Minuten in Anspruch, alle Daten verbleiben natürlich an Ort und Stelle. Die Umfrage geht noch bis Ende August, die Ergebnisse werden als PDF kostenfrei unter Anwendung einer CC-Lizenz veröffentlicht.
Wir werden nach der Auswertung der Umfrage im Herbst 2009 eingehend über die Ergebnisse berichten. Zur Teilnahme geht es hier entlang.
Und bitte nicht vergessen: Je mehr Personen mitmachen, umso repräsentativer werden die Resultate sein.
(Ghandy)
News Redaktion am Sonntag, 10.05.2009 19:39 Uhr
naja es geht in diesem step um diese fragen, die anderen fragen werden von anderen leuten beantwortet bzw. anders erhoben. ich kann da leider nichts hier reinstellen ;) du bekommst ja dann das volle ergebnis der studie. ich hoffe, du siehst es nicht als betrug, warum auch? das problem ist, das man ...
Ist zwar nicht die antwort die ich erhofft hatte ;) Aber dennoch danke für die schnelle antwort :) lg und einen schönen Tag raggy ...
Hmm... Dann wäre es gut wenn Sie zum gegebenen Zeitpunkt auch die anderen "erhebungen" als Link zur verfühgung stellen würden ... Ich/Wir würden uns gerne als Teil des GANZEN sehen und nicht als Teil eines Teils, wenn sie verstehen ... Wenn es so bliebe wie es jetzt ist, würde ...
hi, (...) die fragen, die ihr gerne dabei hättet werden natürlich in der später zu releasenden wissenschaftlichen arbeit auch behandelt, sind jedoch gegenstand einer anderen erhebung. die vielen erhebungen ergeben erst am schluss ein großes ganzes. ich danke euch sehr, dass ...
bin auch musiker und hab mal mitgemacht. leider konnte ich auch nicht alles verstehen, aber naja. hoffe das gesamt ergebnis ist aussagekräftig genug! ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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