Diablo 3 (Cover)
In den frühen Morgenstunden des vergangenen Dienstag gelang es dem aus dem kanadischen Toronto stammenden Diablo-Spieler Kripparrian, als erster Spieler Diablo 3 im Hardcore-Modus auf dem Inferno-Schwierigkeitsgrad zu besiegen. Im Hardcore-Modus ist ein Charakter, der getötet wird, endgültig verloren, was eine erhebliche zusätzliche Herausforderung für die Spieler darstellt. Kripparrian, der seinen Weg durch das Spiel für ein Publikum von etwa 50.000 Menschen live streamte, spielte einen Barbaren als Charakter. Er wurde von einem weiteren Spieler, Krippi, unterstützt. Der finale Kampf gegen Höllenfürst Diablo dauerte Berichten zufolge rund 25 Minuten. Dem Zocker gelang mit seinem Diablo-Kill eine Leistung, von der Blizzard im Vorfeld nach eigenen Angaben nicht sicher war, dass sie überhaupt möglich ist. Blizzard bestätigte mittlerweile, dass Kripparrian Diablo tatsächlich besiegt hat.
Für technische Probleme sorgte am gestrigen Mittwoch die Veröffentlichung des Patches 1.0.3. Einige Spieler bekamen nach Installation des Patches keine Erfahrungspunkte mehr gut geschrieben. Auch mit den Begleitern der Charaktere sowie dem User-Interface gab es für einige Spieler nach dem Update Probleme. Die Schwierigkeiten betrafen sowohl die US-amerikanische als auch die europäische Version. Einige Spieler tauschten im Netz Workarounds aus, die das Problem angeblich beheben sollten.
Wie es schon beim Vorgänger der Fall war, erweisen sich auch bei Diablo 3 Bot-User zunehmend als Problem. Durch zahlreiche Dupe- und Farm-Bots kam es zu einer deutlichen Inflation der Ingame-Währung. Blizzard konnte jedoch einen Erfolg bei dieser Problematik erzielen. Das Unternehmen erwirkte in Deutschland eine einstweilige Verführung gegen Bossland, den Entwickler des Farmbots Demonbuddy. Diesem wurde es somit verboten, die Software zu verkaufen oder anderweitig in Umlauf zu bringen. Verstößt Bossland gegen diese Auflage, droht eine Geldstrafe in Höhe von bis zu 250.000 Euro oder sogar eine halbjährige Gefängnisstrafe. Bossland legte allerdings mittlerweile Einspruch gegen die einstweilige Verfügung ein und versucht außerdem, seine Kunden mit einem erhöhten Treue-Bonus zur weiteren Nutzung der Software zu bewegen.
Derweil bietet Blizzard südkoreanischen Spielern an, aufgrund zeitweise der massiven Serverprobleme ihren Account löschen zu lassen und dafür ihr Geld zurück erstattet zu bekommen. Als zusätzliche Entschädigung sollen die Spieler einen 30-Tage-Zugang für das Strategiespiel "StarCraft 2: Wings of Liberty" erhalten. Dies gilt allerdings nur für Spieler, die keinen Charakter auf Level 40 oder höher besitzen. Die Aktion ist zudem zeitlich befristet und läuft nur vom 25. Juni bis zum 3. Juli. Auch künftig sollen Zocker in Südkorea jedoch die Möglichkeit haben, innerhalb der ersten 14 Tage nach dem Kauf des Spiels ihr Geld zurück zu fordern. Dies soll jedoch nur gelten, wenn Level 20 nicht überschritten wurde. Mit diesem Entgegenkommen reagiert Blizzard auf die nach zahlreichen Beschwerden von Spielern aufgenommenen Ermittlungen der südkoreanischen Wettbewerbsbehörde "Fair Trade Commission". In Südkorea genießen Computerspiele traditionell einen hohen Stellenwert, weswegen man die Beschwerden dort wohl besonders ernst nahm.
Text-Quellen: BBC PC Games PC Games Hardware QJ winfuture
Annika Kremer (g+) am Donnerstag, 21.06.2012 22:08 Uhr
Interessanter wäre selffound gewesen ^^ Imo macht das Spiel selffound auch mehr Spaß, mit AH ist es doch zu einfach. NUr findet man selbst halt nichts brauchbares. Zumindest als Barb, Akt 2 inferno dropt nur scheiße, ich hab 1000 mal besseres equip ausm AH (schon s ...
ich meine ich sitze mit fast 10.000 Euro da, das hat eine Dimension, da fragt man sich schon ob die Leute die im RMAH ihr Geld verprassen auch "zurechnungsfähig" sind). Und wieviele hundert Stunden hast du investiert? :eek: ...
(ich meine ich sitze mit fast 10.000 Euro da, das hat eine Dimension, da fragt man sich schon ob die Leute die im RMAH ihr Geld verprassen auch "zurechnungsfähig" sind) Jetzt ohne scheiß? Da würde es sich ja fast lohnen das Hauptberuflich zu machen :eek: :D P ...
Das Unternehmen erwirkte in Deutschland eine einstweilige Verführung gegen Bossland, den Entwickler des Farmbots Demonbuddy. Eine einstweilige Verführung könnte ich auch mal wieder gebrauchen. :m) ...
das problem an der sache ist nur das es nichts ist worauf kripp stolz sein sollte denn er hat zu der zeit wo die bugs mit dem AH noch gingen sich einen unfairen vorteil verschafft (was er auch öffentlich zugegeben hat beweise gibts dafür genug im blizz forum) somit zwar ein ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.