LinkedIn (Logo)
Die Nutzerin reichte im US-Bundesstaat Kalifornien im Rahmen einer kleineren Gruppe von Nutzern des sozialen Netzwerks eine Sammelklage ein. Sie wirft LinkedIn vor, veraltete Sicherheitsmechanismen verwendet und dadurch die persönlichen Daten seiner Nutzer fahrlässig gefährdet zu haben. Konkret heißt es in der Klage, die Verwendung des veralteten Hash-Algorithmus SHA-1 sowie der Verzicht auf die Nutzung eines "Salt" bei der Speicherung der gehashten Passwörter stellten einen fahrlässigen Umgang mit den sensiblen Daten dar. LinkedIn habe durch diese Fehler "die Integrität von sensiblen Daten der Nutzer erheblichen Risiken ausgesetzt", heißt es in der Klage. Mittlerweile besserte LinkedIn nach und führte zumindest die Nutzung eines Salt, also eines zusätzlichen in den Hash eingerechneten Zufallswertes, durch den bestimmte Angriffe erschwert werden, ein.
Zudem, so der in der Klage erhobene Vorwurf, seien die Nutzer des Dienstes zu spät über den Vorfall informiert worden.
Aufgrund dieser mutmaßlichen Versäumnisse fordern die Kläger nun Schadenersatz in Höhe von fünf Millionen US-Dollar (umgerechnet rund vier Millionen Euro).
LinkedIn selbst betonte am gestrigen Mittwoch, dass es aufgrund des Leaks bislang in keinem dokumentierten Fall zu tatsächlichen missbräuchlichen Zugriffen auf Benutzerkonten gekommen sei. Die Klage sei daher allem Anschein nach "von Anwälten vorangetrieben worden, die die Situation ausnutzen wollen". Die Vorwürfe seien gegenstandslos, und LinkedIn werde sich entschieden dagegen zur Wehr setzen.
Text-Quellen: futurezone
Annika Kremer (g+) am Donnerstag, 21.06.2012 03:08 Uhr
Amerika...das Land in dem Anwälte Prozesse führen, die ohne sie niemals zustande gekommen wären...aber mal im Ernst: Wieso verwendeten die nichtmal Salt? Ich dachte das sei seit Jahren standard? ...
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Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
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