Cleary wurde am vergangenen Mittwoch in den USA verschiedener IT-Delikte angeklagt (gulli:News). Der Teenager soll im Rahmen seiner Mitgliedschaft bei der Hacktivisten-Gruppe LulzSec an diversen Defacements, DDoS-Angriffen sowie Leaks sensibler Daten beteiligt gewesen sein. Er soll außerdem ein eigenes Botnet betrieben haben, das er bei einem Teil der Angriffe einsetzte. Es war zunächst unklar, ob die USA nach dieser Anklage eine Auslieferung Clearys fordern würden.
Die Cleary vertretende Anwaltskanzlei Kaim Todner berichtete gestern jedoch, die US-Staatsanwaltschaft habe erklärt, Cleary solle durch die britischen Gerichte verurteilt werden. Vom Bemühen um eine Auslieferung werde man absehen. Rechtsanwältin Karen Todner erklärte, es sei noch unklar, in welchen Anklagepunkten ihr Mandant sich schuldig oder unschuldig bekennen werde. Sollte jedoch ein Auslieferungsantrag gestellt werden, werde man gegen diesen entschlossen vorgehen. "Herr Cleary leidet unter dem Asperger-Syndrom und ist innerhalb des autistischen Spektrums und eine Auslieferung an die Vereinigten Staaten wäre in keiner Weise wünschenswert," so Todner. Sie appellierte an die britische Regierung, ihr Auslieferungsabkommen mit den USA, gerade im Hinblick auf aktuelle Fälle von IT-Kriminalität, zu überarbeiten. Todner vertritt auch den ebenfalls unter dem Asperger-Syndrom leidenden "NASA-Hacker" Gary McKinnon, über dessen Auslieferung an die USA seit mittlerweile zehn Jahren verhandelt wird.
Text-Quellen: Press Association/Huffington Post
Annika Kremer (g+) am Samstag, 16.06.2012 14:15 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.